Das Informationssystem zu Sammlungen und Museen
an deutschen Universitäten
Gefördert durch

Alle anzeigen
Martin von Wagner Museum

Allgemein
BezeichnungMartin von Wagner Museum
UniversitätJulius-Maximilians-Universität Würzburg
UniversitätsortWürzburg
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformMuseum
SammlungsschwerpunktÄgyptologie · Archäologie · Klassische Altertumswissenschaft · Klassische Archäologie · Kulturgeschichte · Kunst · Kunstgeschichte · Numismatik
Externe Links
AdresseMartin von Wagner-Museum
Residenzplatz 2
97070 Würzburg
ÖffnungszeitenGemäldegalerie: Di - Sa 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr Antikensammlung: Di - Sa 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr Sonntags sind jeweils Antikensammlung und Gemäldegalerie im Wechsel geöffnet. Graphische Sammlung: nach Vereinbarung
KontaktTelefon: +49 (0) 931 31 82288

Prof. Dr. Jochen Griesbach (Direktor und Leiter der Älteren Abteilung)
jochen.griesbach@uni-wuerzburg.de
Telefon: +49 (0) 931 318 9453

Prof. Dr. Damian Dombrowski (Direktor und Leiter der Neueren Abteilung)
damian.dombrowski@uni-wuerzburg.de
Telefon: +49 (0) 931 318 2283
BeschreibungDas Martin von Wagner Museum ist eines der bedeutendsten Universitätsmuseen Europas. Seine Bestände antiker und nachantiker Kunst bilden – in hoher und höchster Qualität – zusammengenommen sechs Jahrtausende Kunst- und Kulturgeschichte ab. Vergleichbar universal ausgerichtete Sammlungen sind in Deutschland und Mitteleuropa so gut wie gar nicht zu finden.

Das Museum besteht aus zwei Abteilungen. Die Ältere Abteilung umfasst die Antikensammlung, die Neuere Abteilung gliedert sich in Gemäldegalerie und Graphische Sammlung. An hochrangigen Kunstwerke aus allen Epochen (Alt-Ägypten, griechische, etruskische und römische Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassizismus, Moderne) kann die Geschichte des menschlichen Geistes von den frühen Hochkulturen bis an die Schwelle der Gegenwart in einem durchgehenden Zug abgeschritten werden.

Geleitet werden die Ältere und die Neuere Abteilung des Martin von Wagner Museums von zwei habilitierten Wissenschaftlern, den amtierenden Direktoren. Ihnen steht ein Beirat zur Seite, bestehend aus mehreren museumsaffinen Fachwissenschaftlern der Universität Würzburg sowie insgesamt vier externen Mitgliedern, die in der Regel Leiter größerer musealer Sammlungen sind.

Website des Museums 
SonstigesVeranstaltungen, Sonderausstellungen, "Würzburger Museumsinitiative" als Beitrag zur museumspädagogischen Arbeit: jeden Sonntag um 11 Uhr thematische Führungen 
Stand der InformationenNovember 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Objekte des Martin von Wagner Museum sind in Inventarbüchern erfasst, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts gepflegt werden. Circa zwei Drittel des Bestandes sind auf Karteikarten erfasst. Eine Datenbank ist erst seit Anfang des Jahres 2009 im Aufbau und zurzeit nicht öffentlich zugänglich. Mit der Digitalisierung der Bestände wurde 2008 begonnen. Circa 80 Prozent des Bestandes sind fotografiert.
Die Erschließungsarbeiten in der Antikensammlung bzw. der Neueren Abteilung sind nicht koordiniert, da es sich hier um getrennte Zuständigkeiten handelt. 
Bedeutende Teilbestände
  • Antikensammlung
    • Ägyptische Sammlung
  • Neuere Abteilung
    • Gemäldegalerie
    • Graphische Sammlung
    • Münzsammlung
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1832 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDas Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg ist aus dem 1832 errichteten "Ästhetischen Attribut" hervorgegangen und in der Folge vornehmlich durch private Stiftungen beträchtlich erweitert worden, so dass es heute wohl als größtes Universitätsmuseum gelten kann.
Es ist bereits seit 1837 öffentlich zugänglich.

Durch die Stiftung des Malers, Bildhauers und Archäologen Johann Martin von Wagner (1777-1858) erhielt die Universitätssammlung nach dessen Tod ihren jetzigen Namen. Im Jahre 1842 verfügte das Museum schon über mehrere hundert Gemälde, darunter erstrangige Werke. Seit 1963 ist es in der Würzburger Residenz untergebracht. Bescheidene Mittel für Zukäufe fließen aus den Zinsen der Wagner-Stiftung.

Hoffmann, 1983 
  
Publikationen
Publikationen