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Medizinhistorische Geräte- und Instrumentensammlung sowie technische Sammlung

Allgemein
BezeichnungMedizinhistorische Geräte- und Instrumentensammlung sowie technische Sammlung
UniversitätTechnische Universität Dresden
UniversitätsortDresden
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktAnästhesiologie · Augenheilkunde · Chirurgie · Dermatologie · Geburtshilfe · Gynäkologie · Hals-Nasen-Ohrenheilkunde · Medizin · Medizintechnik · Radiologie · Technikgeschichte · Urologie
Externe Links
AdresseTechnische Universität Dresden
Institut für Geschichte der Medizin
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
Löscherstr. 18
01309 Dresden
Kontaktgeschichte@imib.med.tu-dresden.de

Dr. phil. Marina Lienert (Sammlungsbeauftragte)
Marina.Lienert@tu-dresden.de
Telefon: +49 (0) 3513 177405
BeschreibungDie Sammlung umfasst gegenwärtig 1.060 Objekte, die wissenschaftlich verzeichnet und digital erfasst wurden. Dabei handelt es sich insbesondere um medizinhistorische Geräte und Instrumente des 20. Jahrhunderts; es sind aber auch Stücke aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts vorhanden. Neben der Ausstellung in den Institutsräumen wurden vom Institut weitere Vitrinen im Medizinisch-Theoretischen Zentrum, im Chirurgischen Zentrum und in der Medizinischen Berufsfachschule mit Sammlungsgegenständen ausgestaltet.

Die in die Sammlungen des Instituts übernommenen medizinhistorisch wertvollen Sachzeugen sind insbesondere der Anästhesiologie, der Augenheilkunde, der Chirurgie, der Dermatologie, der Gynäkologie und Geburtshilfe, der HNO-Heilkunde, der Inneren Medizin, der Physiotherapie und der Radiologie zuzuordnen. Zudem werden gegenwärtig die in den Kliniken selbst aufbewahrten und ausgestellten Röntgenröhren, Laborgeräte und urologischen Instrumente wissenschaftlich erfasst.

Die Sammlung enthält unter anderem vier Moulagen. Die Moulage „Pocken am Körper“ stammt aus einer älteren Dresdner Sammlung. Zwei weitere stammen aus der in wenigen Stücken noch erhaltenen Moulagensammlung der Hautklinik Dresden-Friedrichstadt. Eine weitere Moulage zeigt ein Handekzem und gilt als letzte am Patienten abgenommene Moulage aus den späten 1950er Jahren. 
Stand der InformationenNovember 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie wissenschaftliche Erfassung wurde und wird mit Karteikarten und in digitaler Form durchgeführt. Die bestehende Datenbank ist zur Zeit noch nicht öffentlich zugänglich. (Stand: Juli 2009) 
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung historischer Uhren, Telefone und Brandmelder des Universitätsklinikums und seiner Vorgängereinrichtungen aus dem 20. Jahrhundert
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1990 und 1991 (vermutlich) Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteMit der Wiedereinführung des Lehrgebietes Geschichte der Medizin wurden die Lehrverpflichtungen an der Medizinischen Akademie Dresden ab September 1978 durch nebenamtliche Mitarbeiter einer im gleichen Jahr gebildeten halbselbständigen Abteilung im Rahmen der Hautklinik, die bis 1979 unter Leitung von Prof. Dr. sc. med. Dr. med. dent. Heinz Egon Kleine-Natrop stand, abgesichert.

Zum 1. September 1979 wurde die Leitung der zum gleichen Zeitpunkt als selbständige Einrichtung ausgewiesenen Abteilung für Geschichte der Medizin Oberarzt Dr. med. Günter Heidel übertragen, der ab September 1980 alle Lehraufgaben auf diesem Gebiet übernahm. 1981 wurde Dr. sc. med. G. Heidel als Hochschuldozent, 1986 als a.o. Professor und 1987 als o. Professor für Geschichte der Medizin auf den neu eingerichteten Lehrstuhl berufen.

Die Abteilung für Geschichte der Medizin wurde 1990 in Institut für Geschichte der Medizin umbenannt.

Das Institut für Geschichte der Medizin erwarb in den ersten Jahren seines Bestehens einige medizinhistorisch interessante Instrumente und Geräte aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Diese Sammlungstätigkeit wurde nach 1990 intensiviert.

Mit der umfangreichen Erneuerung der medizintechnischen Ausrüstung der Medizinischen Akademie Dresden, seit 1993 der Medizinischen Fakultät der TU Dresden wurde ein großer Bestand bis dahin genutzter Instrumente und Geräte aussortiert und der Sammlung zugeführt wurde.

Zudem wurden in einzelnen Kliniken noch ältere, zum Teil aus dem 19. Jahrhundert stammende Objekte aufbewahrt, die der immer effektiveren Ausnutzung aller verfügbaren Räume nun im Wege standen.

Website der Sammlung