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Farbstoffsammlung

Allgemein
BezeichnungFarbstoffsammlung
UniversitätTechnische Universität Dresden
UniversitätsortDresden
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktChemie · Wissenschaftsgeschichte
Externe Links
AdresseTechnische Universität Dresden
Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie
Bergstr. 66c
01062 Dresden
ÖffnungszeitenBesichtigung nach Vereinbarung
KontaktProf. Dr. Horst Hartmann
farbstoffsammlung@chemie.tu-dresden.de
Telefon: +49 (0) 351 463 35623
BeschreibungAls eine der bedeutendsten Sammlungen der TU Dresden beherbergt diese Sammlung über 8.000 Naturfarbstoffe aus pflanzlichen und tierischen Quellen, über 18.000 nach ihrer chemischen Struktur geordneten Handelsmuster synthetischer Farbstoffe von mehr als 80 Herstellern sowie über 2000 Farbmusterkarten und zahlreichen Färbemustern. Die ältesten Farbproben stammen aus der Zeit um 1830, andere Musterproben von der Weltausstellung 1851. Ebenso vorhanden ist eine Originalprobe Mauvein, des ersten von W. Perkin im Jahre 1856 hergestellten brauchbaren Teerfarbstoffs. Die wissenschaftliche Tätigkeit des Instituts kann in den seit 1890 aufbewahrten Abschlussarbeiten samt den dazu hergestellten Präparaten nachvollzogen werden. Bis heute befindet sich die Sammlung in den im Jahre 1928 bezogenen Sammlungsräumen, an die sich ein farbenchemisches Labor und der historische Hörsaal anschließt. 
Stand der InformationenMärz 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • natürliche und synthetische Farbstoffe
  • Textilfarbstoffe
  • Musterkarten
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1895 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteIn den 1950er Jahren wurde mit Naturfarbstoffen der Grundstock der Farbstoffsammlung gelegt. Seit ca. 1880 schickten viele Farbenfabrikanten kontinuierlich ihre neuesten Produkte an die Hochschule, sodass interessierte Besucher sich heute weit über 10.000 Exponate ansehen können.

Angelegt wurde die Sammlung von Richard Möhlau (1857-1940), der 1895 Direktor des Laboratoriums für Farbenchemie und Färbereitechnik nebst Sammlung wurde, des ersten seiner Art in Deutschland. Möhlaus Nachfolger erweiterten die Sammlung mit den neuesten Handelsmarken der Farbstoffindustrie. Hervorgetan hat sich dabei vor allem Walter König (1878 - 1964). Das Laboratorium für Farbenchemie und Färbereitechnik wurde später zum Institut für Farben und Textilchemie umgewandelt. Im Jahre 1926 wurde das neue Chemische Institut an der Mommsenstraße eingeweiht. Die bis dahin schon sehr umfangreiche Sammlung fand ihren Platz im Laboratorium für Farben- und Textilchemie, dem heutigen König-Bau.

Losse, 1993; Werner, 1993 
  
Publikationen
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