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Pharmakologische Sammlung*

Allgemein
BezeichnungPharmakologische Sammlung*
Besonderer Status*Verbleib unbekannt
UniversitätJustus-Liebig-Universität Gießen
UniversitätsortGießen
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktMedizin · Pharmakologie · Pharmazie · Pharmaziegeschichte
Externe Links
BeschreibungAn der Gießener Universität existierte bereits im Jahre 1844 eine pharmakologische Sammlung. Die weitere Entwicklung sowie der Verbleib der Sammlung liegen derzeit noch im Dunkeln. 
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Informationen zu Teilbeständen.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1844 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDas Gießener Pharmakologische Institut war im Jahre 1844 von Philipp Phoebus (1804-1880) als erstes seiner Art in Deutschland geschaffen worden. Es handelte sich dabei zunächst jedoch nur um ein Kabinett, eine Sammlung im Dienste des Unterrichts. Das Verdienst Rudolf Buchheims (1820-1879) war es, dieses Kabinett in ein leistungsfähiges Institut umgewandelt zu haben. Buchheim trat am 26. Oktober 1876 die Nachfolge von Phoebus an. Mit seinem Namen eng verbunden ist seither der Beginn der wissenschaftlichen Pharmakologie. Bereits vor seinem Amtsantritt in Gießen hatte er 1847 in Dorpat ein pharmakologisches Institut aufgebaut. Die langjährige behelfsmäßige Unterbringung der Gießener Pharmakologie erlaubte kaum experimentelle Arbeiten. Doch erst am 24. April 1880 konnte im Kollegiengebäude in der Ludwigstraße ein neues Institut eingeweiht werden, welches nach Plänen Buchheims eingerichtet worden war.

Benedum, 1982 
  
Publikationen
Publikationen
  • Benedum, Jost: Medizinische Fakultät
    in: 375 Jahre Universität Gießen 1607-1982. Geschichte und Gegenwart. Ausstellung im Oberhessischen Museum und Gail'schen Sammlung, 11. Mai bis 25. Juli 1982, Gießen (Verlag der Ferber'schen Universitätsbuchhandlung) 1982, S. 90-116