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Mathematische Sammlung*

Allgemein
BezeichnungMathematische Sammlung*
Besonderer Status*Verbleib unbekannt
UniversitätFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
UniversitätsortErlangen
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktMathematik · Wissenschaftsgeschichte
Externe Links
BeschreibungFür die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist an der Universität Erlangen u.a. eine mathematische Sammlung belegt. Diese Sammlung steht in einem engen Zusammenhang zur chemischen und physikalischen Sammlung.

Engelhardt, 1843 (Reprint 1991) 
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung Langsdorf (1757-1834): 1801 Ankauf durch die Erlanger Universität
  
Geschichte
GeschichteEtwa seit der Mitte des 18. Jahrhundert wird an der Erlanger Universität das Fach Mathematik gelehrt, wobei die Mathematik und die Physik zunächst eng miteinander verbunden waren. Im Jahr 1801 wurde ein bereits bestehendes Mathematisches Kabinett durch den Ankauf der Sammlung Carl Christian von Langsdorfs (1757-1834) für 400 fl. bereichert. Zusätzlich wurden 25 fl. für den Hauszins an Langsdorf zur Aufbewahrung der Sammlung bereitgestellt. Bis 1805 existierte zudem ein gemeinsamer jährlicher Ankauffond für Apparate der Physik, Mathematik und Maschinenlehre in Höhe von 365 fl. Auf Vorschlag des Professors für Chemie und Physik Friedrich Hildebrandt (1764-1816) sowie des Vertreters der Mathematik Heinrich August Rothe (1773-1842) (seit 1804), wurde diese Summe ab 1805 in zwei gesonderte Beträge, jeweils für die Physik (205 fl.) sowie die Mathematik und Maschinenlehre (160 fl.), geteilt. Zusätzlich zu diesem Betrag konnte Rothe im selben Jahr für das Kabinett noch einen Messapparat für 700 fl. erwerben, welcher aus einem allgemeinen Instandsetzungsfond bezahlt wurde. Außerdem wurde ihm für die Aufbewahrung der mathematischen Instrumente seitens der Regierung eine Entschädigung bewilligt, wobei für die Zukunft die Unterbringung der Instrumente in einem öffentlichen Gebäude vorgesehen war. 1825 übernahm Professor Johann Friedrich Pfaff (1765 - 1825) die Direktion des Kabinetts. Zur gleichen Zeit entwickelte die Königlich Preußische Regierung den Plan, zukünftig alle physikalischen, chemischen und mathematischen Apparate in einem gemeinsamen Gebäude, dem Altenstein’schen Haus, unterzubringen. Dieser Plan wurde 1839 nach über zehn Jahren aufgegeben.

Engelhardt, 1843 (Reprint 1991) 
  
Publikationen
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