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Sammlung Prof. Dr. Gerhard Schott

Allgemein
BezeichnungSammlung Prof. Dr. Gerhard Schott
UniversitätUniversität Hamburg
UniversitätsortHamburg
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformSonstige Sammlungsform
SammlungsschwerpunktMeereskunde
Externe Links
AdresseZentrum für Meeres- und Klimaforschung
Universität Hamburg
Bundesstr. 53
20146 Hamburg
ÖffnungszeitenFührungen nach Vereinbarung
KontaktDr. Walter Lenz (Betreuer)
walter.lenz@zmaw.de
Telefon: +49 (0) 30 42838 9199
BeschreibungDie Sammlung Prof. Dr. Gerhard Schott (1866-1961) umschließt neben Büchern zur Meereskunde auch Expeditionsberichte sowie eine Sonderdrucksammlung mit rund 1.000 Exemplaren. Professor Schott war Initiator des Lehrstuhls für Meereskunde der 1919 gegründeten Universität Hamburg. 
Stand der InformationenApril 2013
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Informationen zu Teilbeständen.
  
Geschichte
Personen
GeschichteGerhard Schott (1866-1961) studierte von 1885 bis 1889 Geographie und Geschichte in Jena und Berlin. 1891 promovierte er bei Ferdinand von Richthofen (1833-1905). Danach unternahm er, finanziert durch das preußische Kultusministerium, eine einjährige Forschungsreise auf Handelsschiffen, um eigene Messungen auf hoher See durchzuführen. 1894 begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Deutschen Seewarte in Hamburg und beschrieb den aktuellen Stand der Meereskunde und die Entwicklung der Ozeanographie als Teildisziplin der Geographie. Daraufhin wurde er von dem Meeresforscher Carl Chun (1852-1914) zur Teilnahme an der deutschen Tiefseeexpedition von 1898/99 eingeladen.

Nach der Veröffentlichung seiner „Geographie des Atlantischen Ozeans“ 1912 wurde für Schott in der Seewarte eine Abteilung für Ozeanographie eingerichtet. Es folgte die Arbeit an seinem zweiten großen Werk „Geographie des Indischen und Stillen Ozeans“, das 1935 erstmals erschien.

Mit dem Beginn seiner Tätigkeit in der Hansestadt beteiligte er sich auch am „Allgemeinen Vorlesungswesen“ der Stadt Hamburg, das u.a. auch zur Gründung der Universität 1919 führte.

Gerhard Schott war der international bekannteste deutsche Meereskundler seiner Zeit.