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Mechanisch-Technologische Sammlung

Allgemein
BezeichnungMechanisch-Technologische Sammlung
UniversitätTechnische Universität Dresden
UniversitätsortDresden
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktProduktionstechnik
Externe Links
AdresseTechnische Universität Dresden
Institut für Formgebende Fertigungstechnik
George-Bähr-Str. 3c (Zeunerbau)
01069 Dresden
ÖffnungszeitenNicht öffentlich zugänglich
KontaktProf. Dr.-Ing. Alexander Brosius
alexander.brosius@tu-dresden.de
Telefon: +49 (0) 351 463 33371
Mirko Schinnerling
mirko.schinnerling@tu-dresden.de
Telefon: +49 (0) 351 463 34767
BeschreibungDie Modelle und Maschinen der Mechanisch-Technologische Sammlung, die seit 1850 unter diesem Begriff fungiert, dienten dabei vornehmlich als Vorlagen für die zeichnerische Praxis. Als maßgeblicher Initiator des Ausbaus der Sammlungen gilt der 1850 berufene Julius Ambrosius Hülsse (1812-1876). Die Bestände wurden durch Ernst Hartig (1836-1900), ab 1865 Professor für Mechanische Technologie bedeutend erweitert. Die Sammlungsbestände erfuhren zwischen 1920 und 1939 durch den Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswissenschaften Ewald Sachsenberg (1877-1949) eine abermalige Bereicherung. Die durch Kriegsverluste dezimierte Sammlung umfasst 500 historische Objekte als Halbfabrikate, Maschinenmodelle und Arbeitsmittel. 
Stand der InformationenMärz 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Maschinenmodelle
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1828 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie Mechanisch-Technologische Sammlung, die seit 1850 unter diesem Begriff fungiert, geht in ihrer damaligen Grundausstattung auf die Gründungsjahre der Königlich-Technischen Bildungsanstalt Sachsen und der Industrieschule innerhalb der Kunstakademie zurück. Die Modelle und Maschinen dienten dabei vornehmlich als Vorlagen für die zeichnerische Praxis. Als maßgeblicher Initiator des Ausbaus der Mechanisch-Technologischen Sammlungen gilt der 1850 berufene Direktor der Technischen Bildungsanstalt Julius Ambrosius Hülsse (1812-1876), der sich auch für die Öffnung der Sammlung für ein breites Publikum aussprach. Sie befand sich in den Folgejahren bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in dem 1872-1875 durch Rudolph Heyn (1935-1916) erbauten Hauptgebäude der Technischen Hochschule Dresden. Die Sammlung war dort im ersten Obergeschoss neben einer Hochbausammlung untergebracht. Der zu dieser Zeit als Professor für Mechanische Technologie tätige Ernst Hartig (1836-1900) erweiterte die Bestände durch gezielte Erwerbungen und Schenkungen zu einer bedeutenden Lehrsammlung.

Aufgrund der fachlichen Weiterentwicklung, des Anwachsens der Sammlungen sowie der Notwendigkeit weiterer Laborräume konnte der Standort im Hauptgebäude den räumlichen Ansprüchen der Mechanisch-Technologischen Abteilung nicht mehr gerecht werden. Im von 1900 bis 1905 durch Karl Weißbach (1841-1905) erbauten Hauptgebäude der Mechanisch-Technologischen Abteilung (der heutige "Zeuner-Bau") wurden daraufhin zahlreiche großzügige Sammlungssäle eingerichtet. Die Sammlungsbestände erfuhren zwischen 1920 und 1939 durch den Inhaber des "Lehrstuhls für Betriebswissenschaften" Ewald Sachsenberg (1877-1949) eine abermalige Bereicherung.

Das im Zweiten Weltkrieg beschädigte Gebäude wurde nach 1945 im Inneren verändert wieder hergestellt und um ein Halbgeschoss erweitert. Die von Kriegsverlusten beeinträchtigten Sammlungen sind gegenwärtig im Keller des Zeuner-Baus untergebracht. Die Sammlungsobjekte stehen dabei nicht mehr als didaktische Mittel, sondern vielmehr als technikhistorische Artefakte. Die ca. 500 historischen Objekte werden am Institut für Produktionstechnik wissenschaftlich aufgearbeitet.

Nägelke, 2000; Rektor der Technischen Universität Dresden, 1996 
  
Publikationen
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