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Gynäkologische Sammlung am Centrum für Anatomie (Beckensammlung)

Allgemein
BezeichnungGynäkologische Sammlung am Centrum für Anatomie (Beckensammlung)
UniversitätCharité - Universitätsmedizin Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktAnatomie · Geburtshilfe · Gynäkologie · Humanmedizin · Medizin · Medizingeschichte · Pathologie
Externe Links
AdresseCharité - Universitätsmedizin Berlin
Centrum für Anatomie
Campus Mitte
Philippstraße 12
10115 Berlin
KontaktIng. Evelyn Heuckendorf (Sammlungsbetreuerin)
evelyn.heuckendorf@charite.de
Telefon: +49 (0) 30 450 52 80 66
BeschreibungBei der Gynäkologischen Sammlung des Berliner Centrums für Anatomie handelt es sich um einen Bestand menschlicher Becken aus dem Besitz der ehemaligen Universitätsfrauenklinik. Die Sammlung umfasst etwa 85 Beckenpräparate von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie diverse weibliche Beckenanomalien. 
Stand der InformationenFebruar 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDer historische Bestandskatalog zur Beckensammlung ging während des Zweiten Weltkrieges verloren. Inzwischen sind die Objekte in der Anatomischen Sammlung vollständig mit erfasst. 
Bedeutende TeilbeständeEs existieren keine besonderen Teilbestände.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1817 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteIm Jahre 1817 wurden in der Berliner Oranienburger Str. 29 eine Entbindungsanstalt und eine ambulatorische Klinik für Frauenkrankheiten eingerichtet. 1830 erfolgte der Umzug beider Institutionen in die Dorotheenstraße 2. Die Klinik für Frauenkrankheiten kam später zur Charité und wurde 1882 mit der Poliklinik im Gebäude Artilleriestraße 18 vereinigt.

Die Anfänge der Beckensammlung gehen bis auf die Gründung der Universitäts-Frauenklinik zurück. Federführend dabei waren Elias von Siebold (1775-1828) und sein Sohn Eduard Caspar Jakob von Siebold (1801-1861). Unter der Leitung von Walter Stoeckel (1871-1961) stieg ihr Umfang zwischen 1926 und 1950 auf über 100 Objekte an. Ein Teil davon ging zusammen mit dem dazugehörigen Katalog während des Zweiten Weltkrieges verloren. Verdienste um die Restaurierung der aus den Trümmern geborgenen Becken und den Neuaufbau der Sammlung erwarb sich Helmut Kraatz (1902-1983). Professor Kraatz war Direktor beider zusammengelegter Kliniken ab 1952. Im Jahre 1990 wurde die Sammlung von der Frauenklinik an das damalige Institut für Anatomie in der Luisenstraße übergeben (Prof. Dr. J. Staudt) und dient dort seitdem hauptsächlich der Lehre.