Alle anzeigenAbguss-Sammlung der Hochschule für Bildende Künste Dresden*
Allgemein
Bezeichnung | Abguss-Sammlung der Hochschule für Bildende Künste Dresden* |
Besonderer Status | *Verloren |
Universität | Hochschule für Bildende Künste Dresden |
Universitätsort | Dresden |
Museums- und Sammlungsart | Kulturgeschichte & Kunst |
Museums- und Sammlungsform | Historische Sammlung |
Sammlungsschwerpunkt | Klassische Archäologie · Kulturgeschichte · Kunst |
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Beschreibung | Von der 1768 angelegten Abguss-Sammlung antiker Kunstwerke, welche 1950 noch 429 Objekte umfasste, überdauerten nur wenige Stücke die Zeit. Die zwei verbliebenen Großplastiken sowie einige Büsten sind heute Teil der anatomischen Sammlung der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Altner, 1990 |
Stand der Informationen | Februar 2019 |
Bestände
Objektgruppen |
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Bedeutende Teilbestände | Es gibt keine Informationen zu Teilbeständen. |
Geschichte
Ereignisse |
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Personen | |
Geschichte | Im Jahr 1768 wurden für die damalige königliche Kunstakademie in Dresden Abgüsse antiker Plastiken im Wert von 200 Talern aus Paris erworben. Zudem erhielt die Akademie drei weitere Abgüsse aus der Antikensammlung des Hofes. Für das Jahr 1783 ist ein Gipszimmer im zweiten Stock der Kunstschule nachgewiesen. Als 1803/04 Franz Pettrich zu einem Studienaufenthalt in Rom weilte, erwarb auch er Abgüsse für die Akademie. Weitere Stücke wurden um 1814 abermals aus Paris bezogen. Bis 1767/68 wurde die Sammlung zudem durch über 3.000 Abdrücke antiker Gemmen ergänzt, welche Philipp Daniel Lippert im Laufe der Jahre angefertigt hatte. Ihre bis dahin umfangreichste Erweiterung erfuhr die Gipsabguss-Sammlung antiker Kunstwerke 1784, als die Akademie die 833 Objekte umfassende Kollektion des 1779 verstorbenen Anton Raphael Mengs aus Rom erwarb. Diese Sammlung wurde einige Jahre später von der Akademie abgelöst und erhielt als königlich sächsisches Museum einen eigenen Direktor. Der Akademie verblieben die übrigen Abgüsse für Studienzwecke in der eigenen Anstalt. Im Neubau des Akademiegebäudes waren 1893 zwei große Säle für die Aufstellung derselben vorgesehen. Durch das Inventar von 1929 sind 420 Stücke belegt, darunter Großplastiken, wie der Diskuswerfer und Büsten wie die Rietschel-Büste von Rauch sowie Masken und Reliefs. Dank ihrer sicheren Unterbringung während des Zweiten Weltkrieges nahm die Sammlung in dieser Zeit kaum Schaden. Für das Jahr 1950 weist das Inventar 429 Objekte auf, davon 41 Großplastiken und 83 Büsten. Durch Raummangel und organisatorische Entscheidungen fiel die Sammlung in den 1960er Jahren der nahezu vollständigen Vernichtung anheim. Altner, 1990 |
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