Das Informationssystem zu Sammlungen und Museen
an deutschen Universitäten
Gefördert durch

Alle anzeigen
Mineraliensammlung des Instituts für Pharmazeutische Chemie

Allgemein
BezeichnungMineraliensammlung des Instituts für Pharmazeutische Chemie
UniversitätPhilipps-Universität Marburg
UniversitätsortMarburg
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktChemie · Mineralogie · Pharmazie · Pharmaziegeschichte · Wissenschaftsgeschichte
Externe Links
AdressePhilipps-Universität
Fachbereich Pharmazie
Wilhelm-Roser-Straße 2
35037 Marburg
KontaktDr. Gabriela Laufenberg
laufenberg@staff.uni-marburg.de
BeschreibungZum Pharmazeutisch-chemischen Institut gehörte u.a. auch eine Sammlung chemischer Präparate und Mineralien. Im Jahre 1925 enthielt diese Sammlung ca. 1.500 anorganische und ca. 3.500 organische Präparate sowie rund 2.000 Mineralien. Ihr weiterer Verbleib ist noch ungeklärt.

Boymann 
Stand der InformationenFebruar 2015
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Informationen zu Teilbeständen.
  
Geschichte
Personen
GeschichteDie Universität Marburg kann auf dem Gebiet der Pharmazie eine reiche Tradition verweisen; bereits 1609 wurde Johannes Hartmann (1568-1631) auf den Lehrstuhl für Chymiatrie berufen, der dieses Fach als eine pharmazeutisch-medizinisch orientierte Chemie vertrat. Das Pharmazeutisch-chemische Institut wurde 1851 durch Konstantin Zwenger (1814-1885) gegründet, der 1852 erster Ordinarius für pharmazeutische Chemie wurde. Zunächst war das Institut ein Privatlaboratorium, wurde daraufhin jedoch inklusive seiner Sammlung im so genannten Deutschen Haus untergebracht. Im gleichen Gebäude befanden sich anfänglich auch noch das Chemische Institut, eine Entbindungsklinik sowie die Hebammenanstalt, ferner das Zoologische und das Pharmakognostische Institut. Am 20. November 1875 erfolgte der Umzug in ein neues Gebäude. Der Nachfolger Zwengers war Ernst Schmidt (1845-1921), der neben seiner wissenschaftlichen Lehrtätigkeit auch als hervorragendes Mitglied des Reichsgesundheitsamtes anerkannt war. Unter seiner Leitung nahm das Institut großen Aufschwung und musste zweimal erweitert werden. 1919 folgte Schmidts Schüler Johannes Gadamer (1867-1928) auf den Direktorenstuhl. Im Jahre 1925 bestand das Pharmazeutisch-chemische Institut aus insgesamt drei Gebäuden: 1. dem so genannten "Alten Bau" (1873), u.a. mit Arbeitssälen, Labor und Bibliothek, 2. dem Auditoriumsbau (1888), u.a. mit einer Sammlung chemischer Präparate und Mineralien ausgestattet sowie 3. einem Neubau (1901).

Boymann u.a.