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Sammlung der Älteren Urgeschichte und Quartärökologie

Allgemein
BezeichnungSammlung der Älteren Urgeschichte und Quartärökologie
UniversitätEberhard Karls Universität Tübingen
UniversitätsortTübingen
Museums- und SammlungsartGeschichte & Archäologie
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktArchäologie · Geschichtswissenschaft · Ur- und Frühgeschichte
Externe Links
AdresseAlte Kulturen
Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen
ÖffnungszeitenMi bis So, 10 bis 17 Uhr Do, 10 bis 19 Uhr Kohl-Larsen-Sammlung: nach Vereinbarung
Kontaktharald.floss@uni-tuebingen.de
Telefon: 07071 29 78916

Prof. Dr. Harald Floss
harald.floss@uni-tuebingen.de
Telefon: +49 (0) 7071 298 916
BeschreibungDie Sammlung der Älteren Urgeschichte beinhaltet bedeutende Funde vom Beginn der Menschheitsgeschichte. Einen besonderen Schwerpunkt stellen Objekte aus der Altsteinzeit dar, die in Höhlen der Schwäbischen Alb gefunden wurden. Die 1931 unter Gustav Riek erfolgten Ausgrabungen haben aus 40 000 Jahre alten Schichten mehrere Elfenbeinfiguren erbracht, die zu den ältesten Kunstwerken der Welt zählen. Sie liefern die frühesten Belege essentieller Kulturtechniken des Menschen weltweit – für Kunst, Musik, Religion. Einen zweite Sammlungsschwerpunkt bilden die in den 1930er Jahren im heutigen Tansania gemachten Artefaktfunde von Ludwig Kohl-Larsen in der Mumba-Höhle. Teil der Kohl-Larsen-Funde sind auch bedeutende Homininenreste, wie der Oberkiefer eines Australopithecus afarensis (Garusi) und der weltweit älteste Menschenrest eines Homo sapiens (Eyasi). 
Stand der InformationenFebruar 2015
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung mit Objekten aus den Kohl-Larsen-Expeditionen nach Ostafrika in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1900 und 1920 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteDie Lehrsammlung der Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters geht zum Teil auf Entdeckungen zurück, die Robert Rudolf Schmidt (1882-1950) zu Anfang des 20. Jahrhunderts in den Höhlen der Schwäbischen Alb machte.