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Archäologisches Museum

Allgemein
BezeichnungArchäologisches Museum
UniversitätWestfälische Wilhelms-Universität Münster
UniversitätsortMünster
Museums- und SammlungsartGeschichte & Archäologie
Museums- und SammlungsformMuseum
SammlungsschwerpunktArchäologie · Klassische Altertumswissenschaft · Klassische Archäologie · Kunst · Numismatik
Externe Links
AdresseWestfälische Wilhelms-Universität Münster
Fürstenberghaus
Domplatz 20-22
48143 Münster
ÖffnungszeitenDi-So 14 - 16 Uhr Anmeldung erbeten
KontaktDr. H.-Helge Nieswandt (Kustos)
hnieswan@uni-muenster.de
Telefon: +49 (0) 251 83 25412
Prof. Dr. Dieter Salzmann (Direktor)
salzman@uni-muenster.de
Telefon: 0251-83 2 45 84
BeschreibungDas Schwergewicht der Sammlung beruht auf der griechischen Antike in Abstimmung auf die römischen Bestände des Westfälischen Museums für Archäologie. Mit seiner derzeitigen Ausstellung im Lothar-Zelz-Saal bietet das Museum einen Überblick über die Geschichte der griechischen und römischen Kunst anhand von Originalwerken der Kleinplastik und der Keramik, während die monumentale Skulptur durch Abgüsse - an anderem Ort - repräsentiert wird.

Die Originalsammlung umfasst Mamorskulpturen, Terrakotta- und Bronzefiguren, Keramikgefäße, Gläser, Siegelsteine und Münzen aus der antiken Mittelmeerwelt. Die Abguss-Sammlung antiker Skulpturen der Westfälischen Wilhelms-Universität ist im Dachgeschoss des Fürstenberg-Hauses aufgestellt und kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Sie umfasst über 360 Abgüsse von antiken Statuen, Reliefs und Bildnissen aus verschiedenen Museen der Welt.

Das Archäologische Museum der WWU besitzt eine der größten Modellsammlungen antiker Monumente, Stätten und Heiligtümer. Diese veranschaulicht in eindrücklicher Weise den rekonstruierten Zustand von Gebäuden, Plätzen und „Statuenwäldern“. Hier ist insbesondere die Stiftung der Sammlung Korfsmeyer hervorzuheben, da diese gleichsam selbst ein Kulturdenkmal darstellt. Darüber hinaus erhöht der ungewöhnliche Maßstab von 1:100 die Anschaulichkeit. Insbesondere die Modelle der großen Heiligtümer Olympia und Delphi oder die Athener Agora als die „Wiege der Demokratie“ übersetzen die antiken Reiseberichte in Kombination mit Grabungsergebnissen und ermöglichen eine ganzheitliche Annäherung an die griechische und römische Kulturgeschichte. 
SonstigesSo 14.15-15.00 Führungen oder Dia-Vorträge zum Thema des Monats; Sonderausstellungen 
Stand der InformationenFebruar 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Objekte der Sammlung sind vollständig in Inventarbüchern aufgeführt. Mit den anderen Universitätssammlungen in Münster wird eine onlinefähige Datenbank angestrebt. Die Erfassung wurde permanent beim Eingang der Objekte durchgeführt.
Eine umfangreiche Stiftung von ca. 1.500 Bronzemünzen wird demnächst inventarisiert (stand: April 2009).
Eine systematische Erfassung sämtlicher Bestände ist derzeit im Gange. 
Bedeutende Teilbestände
  • Skulpturenzyklus vom Zeustempel zu Olympia in Abgüssen
  • Sammlung Rubensohn (griechische und ägyptische Werke)
  • Sammlung Görtz-Strötgen (griechische Antiken zumeist aus Apulien)
  • Sammlung Peek (insbesondere frühgriechische Werke)
  • Modellsammlungen antiker Monumente, Stätten und Heiligtümer
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1883 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteBegründet wurde die Sammlung des Archäologischen Museums mit der Berufung des ersten Klassischen Archäologen an die Universität im Wintersemester 1883-84; als wichtiger Teil der Lehrmittel wurden von Anfang an Abgüsse antiker Plastik erworben. Dieser Bestand wurde durch die Überstellung der Abgüsse des Westfälischen Kunstvereins 1906 wesentlich bereichert. Dadurch wurde eine museale Präsentation möglich und bereits 1915 erschien ein begleitender Führer durch die Abgusssammlung. Dieser gesamte Museumsbesitz fiel 1944 den Kriegseinwirkungen zum Opfer.

Seit 1958 erfolgte ein erneuter Sammlungsaufbau. Zunächst wurden vornehmlich Abgüsse, in der Folge verstärkt auch Originalwerke der klassischen Antike erworben. Wichtige Bereicherungen bedeuteten die Überstellung des Skulpturenzyklus vom Zeustempel zu Olympia in Abgüssen durch die Stadt Essen, die Stiftung der Sammlung Rubensohn (griechische und ägyptische Werke) und der Sammlung Görtz-Strötgen (griechische Antiken zumeist aus Apulien) sowie der Erwerb der Sammlung Peek (insbesondere frühgriechische Werke). Um die wachsenden Bestände entsprechend bekannt zu machen, wurden Ausstellungen veranstaltet sowohl an anderen Stellen in Münster (1965, 1970) sowie im Umland (Herford 1967 sowie 1975, Marl, Liesborn, Ahaus, Bielefeld, Rheine, Beckum). Geschlossene Privatsammlungen wurden in Münster gezeigt (1983, 1990) bzw. mit anderen Veranstaltern gemeinsam ausgestellt (Herford 1985, Dortmund 1988). Eine repräsentative Ausstellung griechischer Vasen aus öffentlichem wie privatem Besitz Westfalens wurde 1984/85 in Zusammenarbeit mit dem westfälischen Museumsamt in verschiedenen Museen gezeigt.

Webseite der Sammlung 
  
Publikationen
Publikationen
  
Modelle
Modell des Heiligtums des Zeus in Olympia [Korfsmeyer]
Modell des Heiligtums des Zeus in Olympia [Korfsmeyer]
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
Modell des Heiligtums des Zeus in Olympia [Mallwitz]
Modell des Heiligtums des Zeus in Olympia [Mallwitz]
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
Modell des Turms der Winde [Korfsmeyer]
Modell des Turms der Winde [Korfsmeyer]
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
 
Modell eines Grabmonuments am Berg Nemrut Dağ
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
Modell eines griechischen Gehöftes von Palaia Kopraisia bei Legrena
Modell eines griechischen Gehöftes von Palaia Kopraisia bei Legrena
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
 
Modell eines Römerlagers bei Haltern
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
 
Modell eines Rund-Tempels
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
 
Modell lykischer Grabbauten
Modelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen

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