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Kustodie der Humboldt-Universität

Allgemein
BezeichnungKustodie der Humboldt-Universität
UniversitätHumboldt-Universität zu Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformSonstige Sammlungsform
SammlungsschwerpunktKunst · Kunstgeschichte · Universitätsgeschichte
Externe Links
AdresseHumboldt-Universität zu Berlin
Kustodie
Jacob und Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Straße 1-3
10099 Berlin
KontaktDr. Angelika Keune (Kustodin)
angelika.keune@ub.hu-berlin.de
Telefon: +49 (0) 30 2093 99281
BeschreibungDie Kunstsammlung repräsentiert die enge Verflechtung von Kunst- und Wissenschaftsgeschichte in Denkmälern, Marmor-, Bronze- und Gipsbüsten, in Ölporträts, Gemälden, Gedenktafeln, Zeichnungen, Grafiken, Insignien, Münzen und Medaillen. Zum Kunstbesitz gehören zudem auch die Insignien der Universität: Szepter, Rektorketten, Dekanatsketten und Talare. Die etwa 1.000 Objekte befinden sich großenteils in den Fakultäten und Instituten. 
SonstigesZahlreiche universitätseigene Kunstwerke sind in Instituts- und Arbeitsräumen der Universität ausgestellt. 
Stand der InformationenMärz 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Sammlung ist in einer internen Datenbank erfasst und umfangreich auf der Homepage recherchierbar. 
Bedeutende Teilbestände
  • Medaillensammlung: repräsentative Sammlung von 95 Medaillen und sechs Plaketten vorwiegend des 19. Jahrhunderts; Hauptgruppe: Geschenke deutscher und ausländischer Universitäten in Erinnerung an deren Jubiläen sowie an besondere kulturelle Ereignisse; Ehrenmedaillen für einzelne Wissenschaftler wie z.B. Gauß, Humboldt, Soemmering oder Virchow; Gedenk-Medaillen der Berliner Universität anlässlich ihrer eigenen Jubiläen
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1833 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Geschichte1833 begann mit der vom Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medicinalangelegenheiten in Berlin erteilten Erlaubnis zur Aufstellung der von Daniel Rauch geschaffenen Büste Christoph Wilhelm Hufelands an der Universität das kontinuierliche Sammeln von Porträtbüsten, Gemälden, Zeichnungen und Graphiken. Drei Jahre später genehmigte das Ministerium ein von der Universität vorgeschlagenes Procedere, das die Anschaffung von Marmorbüsten und Professorenporträts regelte. Danach wurden regelmäßig herausragende Wissenschaftler der Berliner Universität nach ihrem Tod durch Aufstellung einer Marmorbüste in der Aula geehrt. 
ArchivalienRautenberg-Neuenhagen, Anneliese: Ausführlicher Abschlußbereicht zur Forschungsarbeit "Der Kunstbesitz der Humboldt-Universität zu Berlin"; 1959