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Botanischer Garten Jena

Allgemein
BezeichnungBotanischer Garten Jena
UniversitätFriedrich-Schiller-Universität Jena
UniversitätsortJena
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformBotanischer Garten/Arboretum
SammlungsschwerpunktBiologie · Botanik
Externe Links
AdresseBotanischer Garten der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 26
07743 Jena
Öffnungszeiten15. Mai bis 14. September: Mo-So 9 - 18 Uhr 15. September bis 14. Mai: Mo-So 9 - 17 Uhr Führungen nach Vereinbarung
KontaktDr. Stefan Arndt (Kustos/ Wissenschaftlicher Leiter)
stefan.arndt@uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 949 259
Dipl. Ing. Thomas Bopp (Technischer Leiter)
thomas.bopp@uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 949271
Prof. Dr. Frank Hellwig (Direktor des Institus f. Spezielle Botanik mit Botanischem Garten und Herbarium Haussknecht)
frank.hellwig@uni-jena.de
Telefon: +49 (0) 3641 949251
BeschreibungDer Botanische Garten der Friedrich-Schiller-Universität Jena liegt im Zentrum der Stadt und gehört zum Institut für Spezielle Botanik. Zu den vorrangigen Aufgaben des Botanischen Gartens zählen die Mitarbeit am akademischen Unterricht, die botanische Forschung, der Erhalt floristischer und genetischer Vielfalt und die Kultur einer breiten Palette von Arten sowie seltener und gefährdeter Pflanzen. Durch seine zentrale Lage kommt dem Garten zudem eine wichtige Funktion als touristischer Anziehungspunkt und als „Grüne Lunge“ bei der Verbesserung des Stadtklimas zu. Auf 4,5 ha Grundfläche werden in Frei- und Gewächshausanlagen ca. 12.000 Pflanzenarten aus wichtigen Vegetationseinheiten der Erde kultiviert.

Die umfangreiche Sammlung kleinformatiger Diapositive (Diathek zur Botanik) dient ausschließlich Lehrzwecken im Fach Botanik und enthält insbesondere Pflanzen- und Landschaftsaufnahmen.

Website des Gartens 
Stand der InformationenApril 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Sammlung ist teilweise in einer Datenbank erfasst, die ab Herbst 2009 in Teilbereichen eventuell öffentlich zugänglich sein wird. Die Erfassung findet laufend statt. 
Bedeutende Teilbestände
  • Freianlagen
    • Arboretum mit ca. 900 Laub- und Nadelgehölzarten
    • Alpinum: ca. 2.500 Arten aus den collinen bis alpinen Höhenstufen der Mittel- und Hochgebirge
    • Sammlung von Schwertlilien- und Zwiebelpflanzen mit zahlreichen Frühjahrsblühern
    • Sammlung von Heil- und Nutzpflanzen
    • Sammlung von Vertretern der artenreichen Jenenser Kalkflora
    • Sammlung von Rhododendron-, Rosen- und Dahlien
  • Gewächshaussammlungen
    • Sammlung von Kakteen- und Sukkulenten
    • Sammlung von Hartlaub- und Lorbeergewächsen
    • Sammlung von Palmen
    • Sammlung von tropischen Sumpf-, Wasser-, Mangroven- und Epiphytenpflanzen
  • Samenbank
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1586 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteBereits im Jahre 1586 wurde ein kleiner „Medizinergarten“ (Hortus Medicus) gegründet, der später in einen „Hortus Botanicus“ überging. So stellt der Botanische Garten Jena nach Leipzig (Gründung 1580) die zweitälteste Einrichtung dieser Art in Deutschland dar. Im Laufe der langjährigen, wechselvollen Geschichte wirkten berühmte Persönlichkeiten wie Werner Rolfinck (1599-1673), August Johann Georg Karl Batsch (1761-1802), Nathanael Pringsheim (1823-1894), Matthias Jacob Schleiden (1804-1881), Eduard Strasburger (1844-1912), Ernst Stahl (1848-1919) und Otto Renner (1883-1960) an dieser Stätte. Die jüngere Entwicklung ist aber vor allem mit dem Namen Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) eng verbunden. Im Jahre 1794 veranlasste er die Verlegung einer Wasserleitung, den Bau mehrerer Gewächshäuser und schließlich den Bau des Inspektorhauses. Viele Stunden verbrachte Goethe im Garten mit botanischen Studien und dichterischer Muse, abgeschieden von den sonstigen administratorischen Zwängen seines Ministeramtes. Noch heute erinnert ein mächtiger alter Ginkgobaum ("Goethe-Ginkgo") an diese Zeit.

Website des Gartens 
  
Publikationen
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