The Information Resource on Collections and Museums
at Universities in Germany
Funded by

Show all
Arithmeum im Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik

General
NameArithmeum im Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik
UniversityRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Location of UniversityBonn
Museum and Collection TypeScience & Engineering
Museum and Collection FormMuseum
SubjectsCultural History · Art · Mathematics · History of Engineering · History of Science
External Links
AddressRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Arithmeum im Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik
Lennéstraße 2
53113 Bonn
Opening HoursDi-So 11-18 Uhr Führungen nach Vereinbarung
Contactarithmeum@or.uni-bonn.de

Prof. Ina Prinz (Direktorin)
prinz@or.uni-bonn.de
Telefon: +49 (0) 228 73 8770
DescriptionDas Arithmeum im Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik dient einerseits der Wissenschaftskommunikation, d.h. dem Lernen, Erfahren und Verstehen von wissenschaftlichen und technischen Fakten, anderseits dient es der Vermittlung von Kunst und dem ästhetischen Genuss von Architektur und Ausstellungsdesign.
Das Arithmeum präsentiert zwei Aspekte des Rechnens, und zwar in seiner alten und in seiner höchst aktuellen Form. Die weltweit einzigartige Sammlung historischer Rechenmaschinen mit rund 1.000 Exponaten dokumentiert nahezu lückenlos die Entwicklung des mechanischen Rechnens. Daneben werden modernste Mikroprozessoren und Computerchips vorgestellt und ihre Entwicklung z. T. mit interaktiven Multimediapräsentationen erläutert. Das ist auch deshalb möglich, weil das Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik, in dessen Neubau das Arithmeum untergebracht ist, seit vielen Jahren mathematische Methoden beim Chip-Design einsetzt. Die Geschichte des Rechnens wird hier in ihren wissenschafts- und kulturgeschichtlichen Dimensionen vermittelt.

Zur Sammlung:
Den Kern des Arithmeums bildet die Sammlung historischer Rechenmaschinen des Arithmeum-Gründers Professor Dr. Dr. h. c. Bernhard Korte. Sie umfasst inzwischen 10.000 Exponate. Ergänzt wird diese Sammlung durch eine mehr als 3.000 Exponate umfassende Sammlung bibliophiler historischer Rechen- und Mathematikbücher, die bis in Gutenbergs Zeit zurückgehen.
Nachdem die Sammlung der mechanischen Rechenmaschinen kaum noch ergänzt werden konnte, wurde die Sammlung früher elektronischer Rechner und Computer aufgebaut. Unter anderem kann nach Voranmeldung eine funktionierende Zuse Z25 besichtigt werden. Diesem Sammlungszweig wird auch in Zukunft noch verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet und er wird durch ein zusätzliches Schaudepot ergänzt.

Die Idee, geometrisch-konstruktive Kunst zu präsentieren, wurde bereits vor der Eröffnung des Museums geboren. Inzwischen beherbergt das Arithmeum deswegen eine Sammlungen dieser Kunstrichtung und präsentiert regelmäßig Kunstausstellungen.
Zahlreiche Designmöbel und -Objekte bereichern den Besuch des Arithmeums zusätzlich. Eine kleine Sammlung auch auf diesem Gebiet findet ebenfalls ihren Platz in der ständigen Ausstellung.
Ein weiteres Sammlungsgebiet ist die Sammlung afrikanischer Kunst mit geometrischen Darstellungen.

Es ist geplant, alle Sammlungen des Arithmeums online zu stellen. Im Folgenden werden die Sammlungen des Arithmeums vorgestellt. Das Inventar der historischen Rechenmaschinensammlung wird als erstes aufgebaut und steht dem interessierten Besucher in Teilen bereits zur Verfügung. Fragen und Anregungen zu den Sammlungen des Arithmeums beantworten wir Ihnen gern. 
OtherÖffentliche Sonntagsführungen jeden Sonntag 11 Uhr; Kunstführungen jeden Sonntag 15 Uhr; Begegnung von Kunst und Wissenschaft; Museumskonzerte; Kinderprogramm 
Last UpdateFebruar 2011
  
Holdings
Object Groups
State of IndexingEine Publikation zur Sammlung ist in Arbeit. 
Significant Subcollections
  • Sammlung von historischen Rechenmaschinen
  • Sammlung von Mikroprozessoren
  • Wechselnde Kunstaustellungen
  
History
Events
  • 1999 Established as Academic Collection or Institution
HistoryDas Arithmeum im Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik der Universität Bonn wurde am 08. September 1999 eröffnet.
Die Anfänge der Sammlung mechanischer Rechenmaschinen, die mit mehr als 1200 Exponaten als weltweit führend gilt, gehen auf die 1970er Jahre zurück. Damals wurde Mechanik durch Elektronik verdrängt; eine 300-jährige Entwicklung komplexer Mechanik ging abrupt zu Ende. Das veranlasste den Stifter der Sammlung, schon während seines Mathematik-Studiums mechanische Rechenmaschinen von den ersten Anfängen im 17. Jahrhundert bis zu ihrem technologischen Untergang zu sammeln.
Moderne höchstintegrierte Logikchips sind wohl die komplexesten Strukturen, die der Mensch bisher erdacht und gefertigt hat. An der Entwicklung dieser elektronischen Winzlinge, die mit atemberaubendem Tempo weitergeht, haben Methoden der diskreten Mathematik einen besonderen Anteil.

Website der Sammlung