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Geomuseum - Mineralogisches Museum

Allgemein
BezeichnungGeomuseum - Mineralogisches Museum
UniversitätWestfälische Wilhelms-Universität Münster
UniversitätsortMünster
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformMuseum
SammlungsschwerpunktGeowissenschaften · Kristallographie · Mineralogie
Externe Links
AdresseWestfälische Wilhelms-Universität Münster
Mineralogisches Museum
Hüfferstraße 1
48149 Münster
ÖffnungszeitenZurzeit kann das Museum nicht besichtigt werden.
KontaktDr. Peter Schmid-Beurmann
psb@uni-muenster.de
Telefon: +49 (0) 251 833 6126
BeschreibungDas Geologisch-Paläontologische Institut (bisheriger Sammlungsname: Geomuseum - Geologisch-Paläontologische Sammlung) und das Institut für Mineralogie (bisheriger sammlungsname: Mineralogisches Museum) haben 2007 ihre beiden Museen vereinigt. Das neue GeoMuseum wird gerade umgebaut (siehe Stand der Informationen) und ist deshalb für den Besucherverkehr noch geschlossen.

Das bisherige Mineralogische Museum zeigte eine große Vielfalt an Objekten aus Natur und Technik. Minerale und Gesteine aus der Region und aus aller Welt, kostbare Edelsteine, Meteoriten, technische Rohstoffe und Syntheseprodukte vermitteln auch dem Nichtfachmann einen wertvollen Einblick in die überwiegend kristalline Natur der Umwelt. Sonderausstellungen wie "Eiszeit in Münster", "Aus dem Feuer geboren - Vulkane und Vulkanite", "Minerale in der Mythologie und Medizin" sowie "Natürliche Bausteine" führen umfassend in spezielle Themen der Geowissenschaften ein. 
Stand der InformationenFebruar 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungEs gibt keine Informationen zum Stand der Erschließung. 
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Informationen zu Teilbeständen.
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1797 und 1851 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteIm Jahr 1797 wurde der erste Lehrstuhl für Naturwissenschaften eingerichtet. 1851 erhielt das Museum eine neue Bleibe. Ursprünglich im Spanischen Flügel (der 1897 abgebrochene Trakt zwischen der Petrikirche und dem nördlich gelegenen, im letzten Krieg zerstörten Jesuitenkolleg) untergebracht, konnte die Sammlung nun in acht Räumen im sog. Kollegiatsgebäude aufgestellt werden. 1880 erfolgte, noch unter August Hosius (1825-1896), ein neuerlicher Umzug, nun in die 1703 bis 1707 von Gottfried Laurenz Pictorius (1663-1729) erbaute ehemalige Landsberg'sche Kurie, eine barocke Dreiflügel-Anlage an der Pferdegasse 3, in der das Geologische Museum sich auch heute noch befindet. Hier war zunächst auch die zoologisch-anatomische Sammlung untergebracht, die aber dann 1906 eigene Räume erhielt. Zwischen 1807 und 1809 gab es die Vorlesung "Naturgeschichte des Mineralreiches" mit Vorzeigung einer eigenen Mineraliensammlung des Dozenten Prof. Franz Wernekinck (1764-1839). 1822 wurde diese Mineraliensammlung nach Gießen verkauft. 1824 kam es zu Gründung des "Museum mineralogicum et zoologicum" als Vorläufer der späteren Universitätsmuseen für Mineralogie und für Geologie und Paläontologie im Spanischen Flügel des Paulinums. 1851 zogen die Sammlungen in das alte Akademiegebäude, Domplatz 43, um. 1880 erfolgte der Umzug der mineralogisch-geologischen Sammlungen in die Landsberg'sche Kurie, Pferdegasse 3. Im Jahr 1906 erfolgte die Ausgliederung des Zoologisch-Anatomischen Museums. Seit 1928 gab es eine getrennte Entwicklung des Mineralogisch-Petrographischen und des Geologisch-Paläontologischen Museums. 1938 zog das Mineralogisch-Petrographische Museum in den Landsberger Hof, Aegidiistr. 63, um. Nach der kriegsbedingten Zerstörung des Museums und des größten Teils seiner Sammlungen im Jahr 1943, erfolgte zwischen 1958 und 1959 der Neubau des heutigen Museumsgebäudes, Hüfferstr. 1. Im Jahr 1963 erfolgte die Einweihung des neuen Mineralogischen Museums (Kristalle und Gesteine).

Das Mineralogische Museum wurde 2007 mit der geologisch-paläontologischen Sammlung zum neuen GeoMuseum vereinigt.