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Mineralogische Sammlungen am Centrum für Naturkunde (CeNak)

Allgemein
BezeichnungMineralogische Sammlungen am Centrum für Naturkunde (CeNak)
UniversitätUniversität Hamburg
UniversitätsortHamburg
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformMuseum
SammlungsschwerpunktGeologie · Geowissenschaften · Mineralogie · Petrologie
Externe Links
AdresseCentrum für Naturkunde - CeNak
Abteilung Mineralogie
Grindelallee 48
20146 Hamburg
KontaktProf. Dr. Jochen Schlüter (Oberkustos)
jochen.schlueter@uni-hamburg.de
Telefon: +49 (0) 40 42838 2058
BeschreibungMinerale, Edel- und Schmucksteine, Meteoriten, Erze und Gesteine: Der Bestand der Mineralogischen Sammlung der Universität Hamburg umfasst rund 90.000 Objekte und macht sie damit zu einer der größten ihrer Art in Deutschland. Die umfassenden Referenzsammlungen bilden die Grundlage der geowissenschaftlichen Ausbildung und Forschung an der Universität.

2015 umfasst die bedeutende Meteoritensammlung des Centrums für Naturkunde 944 außerirdische Proben, die 726 verschiedene Meteoritenfunde und -fälle repräsentieren, darunter auch Meteoriten mit Herkunft von Mond und Mars. Durch eigene Suchexpeditionen und wissenschaftliche Arbeiten an Meteoriten konnte die Meteoritensammlung in den letzten Jahren einen großen Zuwachs verzeichnen.

Die überwiegende Anzahl der Sammlungsobjekte der mineralogischen Sammlung setzt sich aus Mineralen, Schmucksteinen, Erzen und Gesteinen zusammen. Die umfassende Sammlung bildet die Grundlage der mineralogischen Forschung an der Universität. Mit fast 90.000 Objekten gehört die Sammlung zu den größten in Deutschland und beinhaltet bedeutende Typminerale im Zuge zahlreicher Mineralneuentdeckungen in den letzten Jahren. Aufgrund der wissenschaftlichen Schwerpunkte des Mineralogischen Museums stammen die Mineralneuentdeckungen vorwiegend aus Chile, Namibia und Norwegen. 
Stand der InformationenMärz 2019
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Sammlung ist teilweise in Inventarbüchern und Datenbanken erfasst. Geplant ist (Stand: April 2009) die Datenbank der Meteoritensammlung öffentlich zugänglich zu machen. 
Bedeutende Teilbestände
  • Schausammlung: 1.400 Objekte auf etwa 500 m² Ausstellungsfläche
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1933 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDen Grundstock der Mineraliensammlung legte der Hamburger Gelehrte Joachim Jungius (1587-1657) zu Beginn des 17. Jahrhunderts, doch gingen große Teile aus diesem Bestand später verloren. Die ältesten nachweisbaren Stücke der heutigen Sammlung stammen aus den Beständen des 1837 gegründeten "Naturwissenschaftlichen Vereins zu Hamburg", die später in Staatsbesitz übergingen und schließlich auf verschiedene Institute verteilt wurden. Mit der Gründung der Universität 1919 wurde ein Mineralogisch-Petrographisches Institut eingerichtet, das sieben Jahre später in das Geologisch-Paläontologische Staatsinstitut und das Mineralogisch-Petrographische Universitätsinstitut aufgegliedert wurde. 1933 übernahm das Mineralogisch-Petrographische Institut die durch Schenkungen und Ankäufe angewachsene Schausammlung vom Geologischen Staatsinstitut und zog 1957 von der Esplanade in das neue Institutsgebäude in die Grindelallee um. Das Mineralogische Museum hingegen wurde erst 1969 eingeweiht. 
  
Publikationen
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