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Sammlung Torfkunde und -verarbeitung

Allgemein
BezeichnungSammlung Torfkunde und -verarbeitung
UniversitätHumboldt-Universität zu Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktAgrarwissenschaften · Bodenkunde · Lagerstättenkunde · Ökologie
Externe Links
AdresseHumboldt-Universität zu Berlin
Lebenswissenschaftliche Fakultät
Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaft
Invalidenstraße 42 (Nordbau)
10115 Berlin
ÖffnungszeitenNach Vereinbarung
KontaktPD Dr. Frank Riesbeck (Sammlungsverantwortlicher)
frank.riesbeck.1@agrar.hu-berlin.de
Telefon: +49 (0) 30 2093 8684
BeschreibungDie circa 120 Objekte umfassende Lehrsammlung besteht aus Torfproben, Kohleproben, Proben vom Übergangsstadium vom Torf zur Kohle, pflanzlichen, tierischen und kulturell geprägten Funden aus Mooren, Proben von weiter verarbeiteten Produkten aus Torf und Kohle, die während wissenschaftlichen Feldarbeiten zwischen circa 1910 und 1980 gesammelt wurden. Der regionale Schwerpunkt der Sammlung umfasst die heutigen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Besonders umfangreich sind die Stücke erhalten, die im Rahmen der Meliorationsprojekte der DDR gefunden wurden. Unter Melioration werden hier technische sowie landschaftlich gestalterische Maßnahmen zur Steigerung von landwirtschaftlichen Bodenerträgen verstanden, so zum Beispiel Maßnahmen zur Be- oder Entwässerung, Drainierung, Urbarmachung von bisher kaum nutzbaren Land etc. Ein großer Teil der Proben stammt aus dem ehemaligen Torfinstitut Rostock.

Neben den Proben gibt es noch eine Reihe von Vermessungs- und Aufnahmegeräten, die während der Meliorationsprojekte und darüber hinaus für die Arbeiten der landwirtschaftlich-gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität Verwendung fanden. 
Stand der InformationenJuli 2014
  
Bestände
Stand der ErschließungDie Sammlung ist nicht inventarisiert. 
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1950 und 1960 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteDie Geschichte dieser Sammlung ist bisher nicht aufgearbeitet worden. Die Sammlung sollte in der wirtschaftlichen Autarkiebestrebung, vor allem der DDR, und der Nutzbarmachung landschaftlicher Flächen für das Agrarwesen behandelt werden. Die Rohstoffgewinnung aus einheimischen Quellen und die Weiterverarbeitung zu Grundmaterialien der Energiegewinnung oder für das Bauwesen kann hier fernab der weltweiten alltäglichen Gewinnung von Grundstoffen aus Erdöl betrachtet werden. Dass das Wissen um die Meliorationsprojekte (hier: technische Maßnahmen zur Werterhöhung des Bodens), in deren Rahmen viele Objekte gesammelt wurden, so langsam verblasst, spiegelt sich in der Sammlung ebenfalls wider. 
  
Publikationen