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Christliches Museum*

General
NameChristliches Museum*
Special Status*Lost
UniversityHumboldt-Universität zu Berlin
Location of UniversityBerlin
Museum and Collection TypeHistory & Archeology
Museum and Collection FormMuseum
SubjectsArcheology · Christian Archeology · Christian Art · Religious Studies · Theology
External Links
DescriptionAm ehemaligen Seminar für christliche Archäologie und Kunst der Berliner Universität gab es bis mindestens 1920 eine archäologische Lehrsammlung.

Die Sammlung bestand vor allem aus Abbildungen in Form von Kupferstichen, Lithographien, Holzschnitten, Zeichnungen, Photographien, Faksimiles, Modellen und Gipsabgüssen von Originalen. Originale selbst wurden nur vereinzelt erworben. Die Sammlung war nach theologischen Kriterien angelegt, nicht nach künstlerischen; ausschlaggebend waren allein die den Kunstdenkmälern innewohnenden christlichen Ideen ("monumentale Theologie").

Pipers Idee bestand darin, im säkularen Zeitalter einen Form des Glaubens zu etablieren, die durch Materialität Überzeugungskraft gewinnt. 
Last UpdateMai 2014
  
Holdings
State of IndexingSammlungskataloge und Beschreibungen sind vorhanden. 
  
History
Events
  • Between 1849 and 1850 Established as Academic Collection or Institution
  • Between 1943 and 1945 Terminated as Academic Collection or Institution
Persons
HistoryGegründet wurde das älteste und lange Zeit einzige Institut dieser Art an einer Universität am 23. Mai 1849 durch Erlass des Ministers Adalbert von Ladenberg (1798-1855), der damit dem Antrag Ferdinand Karl Wilhelm Pipers (1811-1889) vom 31. Dezember 1848 auf Errichtung einer "Sammlung kirchlicher Denkmäler" entsprach. Die Aufsicht über die geplante Sammlung wurde Piper übertragen, der sogleich mit der Erwerbung der notwendigen Exponate begann. Die Entwicklung des Museums lässt sich über schriftliche Quellen bis 1920 verfolgen. Das weitere Schicksal der Sammlung konnte bisher nicht geklärt werden. Sicher ist nur, dass das Gebäude, in dem das Museum untergebracht war, im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff vollständig zerstört worden ist. Über den Verbleib der Exponate ist nichts bekannt. Im Berliner Bode-Museum werden lediglich zwei Inventarbände (aus der erhalten gebliebenen Bibliothek) und einige koptische Stoffe aufbewahrt. 
  
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