Das Informationssystem zu Sammlungen und Museen
an deutschen Universitäten
Gefördert durch

Alle anzeigen
Sammlung für Baukonstruktion und Brückenbau*

Allgemein
BezeichnungSammlung für Baukonstruktion und Brückenbau*
Besonderer Status*Verloren
UniversitätTechnische Universität Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktBauwesen · Hoch- und Tiefbau · Wasserbau
Externe Links
Externe Links
BeschreibungAm Fachbereich für Bau-Ingenieurwesen existierte ab 1909 eine weitere technische Sammlung, die speziell Objekte zu Baukonstruktionen und Brückenbau beherbergte. Die Sammlung hatte bis zum Ende des Ersten Weltkrieges keinen ernannten Vorsteher, sondern unterstand dem Zeit dem Institut wie alle anderen Sammlungen des Fachbereiches zu jener. Die Kollektion bestand überwiegend aus Modellen und Zeichnungen sowie Fotografien.
Sie ging höchstwahrscheinlich während des Zweiten Weltkrieges verloren. 
SonstigesIm Jahre 1906 wurde im Hamburger Bahnhof in Berlin das Verkehrs- und Baumuseum eröffnet. Es ist davon auszugehen, dass auch aus dieser Sammlung Objekte an das Museum abgegeben wurden. 
Stand der InformationenNovember 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Hinweise zu bedeutenden Teilbeständen.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1909 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
  • Zwischen 1943 und 1945 Beendung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteIm Jahre 1905 wurde ein Laboratorium für Statik der Baukonstruktion, das ab 1907 Versuchsanstalt genannt wurde, unter dem Vorstand von Professor Heinrich Müller-Breslau (1851-1925), der für die Sammlung für eiserne Brücken verantwortlich war, gegründet.

Die Sammlung für Baukonstruktion und Brückenbau findet erstmals im Vorlesungsverzeichnis von 1909/10 Erwähnung. Da Versuchsanstalt und Sammlung am gleichen Fachbereich angesiedelt waren, ist eine Verbindung naheliegend.

Bis ins Jahr 1917 gab es keinen namentlichen Vorsteher für die Sammlung. Der Ingenieur Professor Hermann Boost (1864-1941) wurde ab 1918 erster Verantwortlicher. In die Zeit von Professor Boost fiel auch die Gründung des Instituts für Eisenbetonbau. Hermann Boost wird 1929 emeritiert, hält aber bis zu seinem Tod noch Vorlesungen an der Fakultät II für allgemeine Technologie.

Im Jahre 1933 übernahm Professor Otto Birkenstock (1884-k.A.) das Institut und die Sammlung, die ab 1938 den offiziellen Namen "Sammlung für Baukonstruktion, Brückenbau und Baustoffe" trägt. Otto Birkenstock lehrte bis 1945.

Über das Schicksal der Sammlung ist nichts bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass sie in der Folge des Zweiten Weltkrieges verloren gegangen ist. 
ArchivalienVorlesungsverzeichnisse der Technischen Hochschule Berlin. 
  
Publikationen
Publikationen
  • Möbius, Hanno: 400 Jahre technische Sammlungen in Berlin
    Berliner Beiträge zur Technikgeschichte und Industriekultur. Schriftenreihe des Museums für Verkehr und Technik Berlin, Band 2, Von der Raritätenkammer der Kurfürsten zum Museum für Verkehr und Technik, Berlin (Nicolaische Verlagsbuchhandlung Berlin) 1983