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Kriegspathologische Sammlung*

Allgemein
BezeichnungKriegspathologische Sammlung*
Besonderer Status*Verloren
UniversitätAlbert-Ludwigs-Universität Freiburg
UniversitätsortFreiburg (Breisgau)
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktMedizin · Pathologie
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BeschreibungDie ehemals 1.829 Objekte umfassende "Kriegspathologische Sammlung" von Ludwig Aschoff (1866-1942), welche von 1917 bis 1944 existierte, wurde am 27. November 1944 größtenteils durch Bomben zerstört. Heute besteht am Freiburger Pathologischen Institut keine Sammlung mehr. 
  
Bestände
Stand der ErschließungDas Inventarbuch der Sammlung ist erhalten. 
Bedeutende TeilbeständeTeilbestände sind nicht bekannt.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1917 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
  • 1965 (vermutlich) Beendung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteLudwig Aschoff (1866-1942) studierte in Bonn und Straßburg und machte nach seiner Promotion seine pathologisch-anatomische Ausbildung bei den bekanntesten Virchowschülern Friedrich von Recklinghausen (1833-1910) und Johannes Orth (1847-1923). 1903 wurde er Professor für pathologische Anatomie in Marburg, drei Jahre später wechselte er nach Freiburg und blieb dort bis zu seiner Emeritierung 1936.
Durch seine Arbeit als Wehrpathologe im Ersten Weltkrieg entstand eine bedeutende kriegspathologische Sammlung, die in ihrer Form bis 1944 erhalten blieb.
Zwischen 1945 und 1962 wurde unter der Leitung des Pathologen Franz Büchner (1895-1991) sowie unter Einbeziehung der Reste des alten Bestandes eine neue Sammlung aufgebaut, welche zuletzt 2.177 Objekte enthielt. Sie wurde um 1965 aufgelöst. 
  
Publikationen