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Sammlungen des Instituts für den klinischen Unterricht im Jakobshospital*

Allgemein
BezeichnungSammlungen des Instituts für den klinischen Unterricht im Jakobshospital*
Besonderer Status*Verbleib unbekannt
UniversitätUniversität Leipzig
UniversitätsortLeipzig
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktAnatomie · Chirurgie · Humanmedizin · Medizin · Medizingeschichte · Pathologie
Externe Links
BeschreibungDas "Institut für den klinischen Unterricht im Jakobshospital" wurde im Jahre 1799 gegründet. Spätestens seit 1834 verfügte die Einrichtung auch über eine eigene Sammlung. Für diesen Zeitpunkt ist in der Literatur die Existenz eines Chirurgischen Cabinets nachgewiesen. Spätestens seit 1845 kann zudem auch von einem Pathologisch-Anatomischen Museum gesprochen werden. Über das weitere Schicksal der Sammlungen liegen derzeit keine Informationen vor.

Das St. Jakobshospital, 1858 
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Pathologisch-Anatomisches Museum: Sammlung pathologischer Präparate; seit 1845 unter der Leitung des Konservators und Demonstrators Professor Dr. Karl Ernst Bock (1809-1874)
  • Chirurgisches Cabinet: Instrumentensammlung; gegr. 1834; Bestand im Jahre 1858 - 1.536 Objekte
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1799 und 1834 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteIm Jahre 1799 war in Leipzig das "Institut für den klinischen Unterricht im Jakobshospital" gegründet worden. Das Ziel war die Verbindung von bisher rein theoretischer Lehre und praktischer Krankenbehandlung durch die Einbeziehung des Städtischen Jakobshospitals in den Lehrbetrieb der Universität. In diesem Zusammenhang ist für die Mitte des 19. Jahrhunderts die Existenz mehrerer Sammlungen am St. Jakobshospital belegt. So gab es ein Pathologisch-Anatomisches Museum, welches seit 1845 durch den Professor der pathologischen Anatomie Dr. Karl Ernst Bock (1809-1874) verwaltet wurde, der zugleich das Amt eines Konservators und Demonstrators inne hatte. Als Konservator oblag es ihm, "sooft sich bei Sectionen instructive Gegenstände finden, die sich zur Aufbewahrung eignen, dieselben, unter Vermeidung jeder Anstoß erregenden Verstümmelung, zurückzubehalten und kunstmäßig zubereitet dem Museum einzuverleiben, die Präparate in wissenschaftliche Ordnung zu bringen, die Hinweisung auf die Kranken- und Sectionsgeschichte einzutragen, zu erhalten, und ein Verzeichnis des Zuwachses und der Defecte der Jahresrechnung beizulegen." Für die Unterhaltung der pathologisch-anatomischen Sammlung sowie des seit 1834 bestehenden "Chirurgischen Cabinets" standen jährlich je 100 Taler zur Verfügung.

Das St. Jakobshospital, 1858 
  
Publikationen
Publikationen
  • Das St. Jakobshospital
    in: Sr. Majestät des Königs Johann von Sachsen Besuch der Universität Leipzig am 4., 5. und 6. August 1857, Nebst einer Darstellung der Anstalten und Sammlungen der Universität, Leipzig (c) 1858, S. 46-51