Das Informationssystem zu Sammlungen und Museen
an deutschen Universitäten
Gefördert durch

Alle anzeigen
Modell des Flussabschnittes der Emscher mit dem Mündungsbereich in den Rhein

Allgemein
TitelModell des Flussabschnittes der Emscher mit dem Mündungsbereich in den Rhein
Originaltitel
Externe Links
Einzelmodell/ Gruppe/ ReiheEinzelmodell
ModellartLandschaftsmodelle
Stand der InformationenDezember 2010
  
Formale Beschreibung
MaßstabVerkleinerung 1:15
Material
HerstellungstechnikHandarbeit
Einzel-/ MehrfachanfertigungEinzelfertigung
Statisch/BeweglichStatisch
ZerlegbarkeitNicht zerlegbar
  
Inhaltliche Beschreibung
DisziplinHydrologie · Wasserbau
VerwendungszweckForschungsobjekt
Herstellungsjahr1990er Jahre
HerstellungsortBraunschweig
Weitere InformationenIm Modell wurde ein 300 Meter langer Abschnitt der Emscher und des Mündungsbereichs des Flusses in den Rhein im Maßstab 1:15 der Höhen und Längen nachgebaut. In den Flusslauf integriert ist eine mögliche Wasserkraftanlage. Der Einlaufbereich zur Wasserkraftanlage befindet sich auf der linken Seite oberhalb der Wehranlage. Der Auslauf befindet sich unmittelbar unterhalb des Absturzbauwerkes.

Das Modell diente für zwei Modellversuche.
1. Modellversuche Emschermündung - Untersuchungen für das Absturzbauwerk
2. Modellversuche Emscherkraftwerk - Untersuchung der Strömungsverhältnisse 
Archivmaterial 
  
Bezugsgegenstand
BezugsgegenstandMündungsgebiet der Emscher
KontinentEuropa
Ort/RegionDeutschland
Bezugsgegenstand
Beschreibung
Im Mündungsgebiet der Emscher treten infolge des unterirdischen Kohleabbaus Bergsenkungen auf. Bereits heute ist auf mehreren 100 Metern Länge oberhalb des Absturzbauwerkes eine erhebliche Beschleunigung des Abflusses zu erkennen. Um Erosionsschäden am Gewässerbett zu vermeiden, soll die Emscher den Senkungen entsprechend aufgestaut werden.
Im Rahmen dieser Umgestaltung der Emschermündung ist geplant, ein Klein-Wasserkraftwerk in Verbindung mit einer Wehranlage zu installieren. Die Fallhöhe, die durch den Aufstau gewonnen wird, soll zur Energieerzeugung genutzt werden. Die nutzbare Fallhöhe ergibt sich aus dem Wasserstand im Stauraum in der Emscher und einem Wasserstand im Rhein.

Das Absturzbauwerk Emschermündung liegt in einem Bergsenkungsgebiet. Zwischen 1981 und 1988 wurden Senkungen von rund 0.25 m gemessen, bis zum Jahr 2010 wird mit insgesamt 1.75 m gerechnet. Um Erosionen am Gewässerbett zu vermeiden, soll die Emscher den Senkungen entsprechend durch Staubalken oder durch eine Wehrklappe aufgestaut werden. Eine Wehrklappe wäre sicherlich vorteilhaft, wenn in Verbindung mit dem bestehenden Abzweig eine Kleinkraftanlage (siehe oben) installiert würde. Eine endgültige Entscheidung hierzu steht jedoch noch aus. 
  
Bestandsnachweis
Modelle des Wasserbau-Laboratoriums*, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig · Details