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Modell einer Bockwindmühle

Allgemein
TitelModell einer Bockwindmühle
Einzelmodell/ Gruppe/ ReiheEinzelmodell
ModellartModelle von Bauwerken und baulichen / technischen Anlagen
Stand der InformationenNovember 2010
  
Formale Beschreibung
MaßstabVerkleinerung
Maße (Breite x Höhe x Tiefe)39 x 103 x 30,5 cm
MaterialHolz
HerstellungstechnikHandarbeit
Einzel-/ MehrfachanfertigungEinzelfertigung
Statisch/BeweglichBeweglich
ZerlegbarkeitZerlegbar
  
Inhaltliche Beschreibung
DisziplinAgrarwissenschaften · Architektur
VerwendungszweckLehrobjekt · Präsentationsobjekt
Herstellungsjahr1749
Weitere InformationenDas Modell, dessen Flügel einen Durchmesser von 138 cm aufweisen, erlaubt einen Einblick in die Wirkungsweise einer Windmühle. Ein Brandstempel im Inneren des Modells trägt die Aufschrift "C. D. Hapke 1749" und lässt auf den Erbauer und die Entstehungszeit schließen.

Hinweise zur Mühle finden sich in Reuther/Berckenhagen Seite 74 (ohne Abbildung). Die angegebenen Maßen und Daten weichen jedoch von den hier übernommenen Angaben des Städtischen Museums Göttingen ab. 
Publikationen
  
Bezugsgegenstand
BezugsgegenstandBockwindmühle
Typ des BauwerksWirtschaftsanlage
KontinentEuropa
Bau- und Entstehungszeit18. Jahrhundert
WirtschaftssektorErbringen sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen · Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft · Verarbeitendes Gewerbe
FunktionGewerblich
Externe Links
Bezugsgegenstand
Beschreibung
(aus: Oekonomische Encyklopädie von J. G. Krünitz)
Windmühle, wie sich schon aus dem Namen ergiebt, eine Mühle, die durch den Stoß des Windes in Bewegung gesetzt wird. Die innere Einrichtung einer Windmühle gleicht fast ganz der einer Wassermühle und beide sind hauptsächlich nur in den äußeren Stücken darum unterscheiden, weil die eine von dem Wind, die andere aber vom Wasser in Bewegung gesetzt wird; s. d. Art. Mühle. Hier noch einiges Nachträgliches. Eine Mühle mit senkrechten Flügeln, deren Einrichtung in vieler Hinsicht von der gewöhnlichen abweicht, wurde von Jakob Verrier, aus Nord=Curry in Somersethire, erfunden, der von der Gesellschaft zur Beförderung der Künste für diesen nützlichen Beweis seines Scharfsinnes einen Preis erhielt. Robert Beatson nahm im October 1797 ein Patent auf Erbauung von Mühlen mit wagerechten Flügeln, die sowohl durch Wind als durch Wasser getrieben werden können. Der eigenthümlichste Theil dieser Ersindung besteht in einer besondern Gestaltung und Anordnung der Flächen, auf welche Wind, Wasser u. s. w. wirken sollen, wobei, da jene Flächen diesen abwechselnd widerstehen und nicht widerstehen, der Stoß der gedachten Flüssigkeiten auf die Widerstand leistende Seite eines Rades, eines Flügels etc., unmittelbar und nach Verhältniß seiner Größe wirkt; dagegen aber, wenn die bewegende Kraft gegen die andere oder zurückkehrende Seite gerichtet ist, die einzelnen Theile der Flügel sich öffnen, der Flüssigkeit den Durchgang gestatten und nur den geringern Widerstand leisten, der von den schmalen Seiten der Klappen, die den Flügel bilden, und von der Kraft hervorgebracht wird, die zur Erhebung oder Oeffnung der gedachten Klappen nöthig ist. 
  
Bestandsnachweis
Modellkammer der Universität Göttingen*, Georg-August-Universität Göttingen · Details
SammlungModellkammer der Universität Göttingen*, Georg-August-Universität Göttingen
Ständiger Aufbewahrungsort Städtisches Museum Göttingen
Restauratorischer bzw.
Konservatorischer Zustand
Holzwurmbefall, Flügel abmontiert
Nutzungkeine
Externe Links
SonstigesWeitere Informationen auf der Karteikarte des Museums:
Bezeichnung "Windmühle"

- E.B.-Nr. 2100
- Inventarnummer des Museums 1898/389
- Standort: Magazin
Herkunft: Depositum des Königlichen Landwirtschaftlichen Instituts (Revers Nr. 61)
- Zugang zum Museum am 18.5.1898