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Forstzoologische Sammlung

Allgemein
BezeichnungForstzoologische Sammlung
UniversitätTechnische Universität Dresden
UniversitätsortDresden
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktBiologie · Forstwissenschaft · Forstzoologie · Zoologie
Externe Links
AdresseTU Dresden
Institut für Forstbotanik und Forstzoologie
Pienner Straße 7
01737 Tharandt
ÖffnungszeitenDie Sammlung ist nicht öffentlich zugänglich, in unregelmäßigen Abständen werden jedoch Führungen angeboten.
KontaktDipl.-Forsting. Cornelia Scheibner (technische Assistentin)
cornelia.scheibner@tu-dresden.de
Telefon: +49 (0) 351 463 31371
Dr. Dipl.-Biol. Jana Zschille (Sammlungsbeauftragte)
zschille@forst.tu-dresden.de
Telefon: +49 (0) 35203 38 31351
BeschreibungDas Institut verfügt über historisch gewachsene Sammlungsbestände für die speziellen Belange der Forstzoologie, die bis heute aktiv in der Lehre eingesetzt und zu Forschungszwecken genutzt werden.

Die systematische Insektensammlung stammt teilweise aus dem 19. Jahrhundert und bietet einen Überblick zur einheimischen Fauna mit ca. 50.000 Einzelobjekten. Eine Insektensammlung, angelegt durch William Gustav Baer bis 1930 zeigt speziell für die Lehre angefertigte Schaukästen. Die Sammlung Hermann Wiesner, eine Käfersammlung, gibt einen Überblick über die sächsischen Arten, v. a. im Gebiet des Elbtals von Dresden bis Riesa in der Zeit von 1875 bis 1935.

Hinzu kommen eine Säugetiersammlung (882 Objekte – u. a. Stopfpräparate, Bälge, Skelettteile), sowie eine Vogelsammlung (570 Objekte – u. a. Stopfpräparate, Bälge und Eier), deren älteste Stücke aus den Jahren 1877 bzw. 1847 datieren. Außerdem umfasst eine systematische Sammlung 697 Objekte, darunter v.a. Alkoholpräparate von Säugetieren, Fischen, Amphibien, Reptilien und wirbellosen Arten, aber auch Schädel und Skelettteile. 
Stand der InformationenMärz 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungEin seit 1860 bestehendes Inventarbuch gibt nähere Auskünfte über Teile der Forstzoologischen Sammlung. Außerdem sind die Objekte inzwischen teilweise in einer zunächst noch nicht öffentlichen, elektronischen Datenbank (FileMaker Pro) sowie in einer Exceltabelle erfasst worden. Die digitale Erfassung wurde 2007 begonnen und ist derzeit noch im Gange. Ein vorläufiger Abschluss ist bis Ende März 2010 geplant. Die bildliche Digitalisierung der Objekte ist momentan nicht vorgesehen. (Stand: Juli 2009) 
Bedeutende Teilbestände
  • Systematische Sammlung
  • Vergleichssammlung
  • Insektensammlung von Baer
  • Forstzoologische Stopfpräparaten von Säugetieren und Vögeln
  • Sammlung von Vogeleiern
  • Sammlung von Hermann Wiesner (Käferfauna des Elbtals)
  • Systematische Insektensammlung

*Die Schneckensammlung und die Schmetterlingssammlung wurden an das Museum für Tierkunde abgegeben, das heute zu den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden gehört.
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1875 und 1900 (vermutlich) Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie Forstzoologischen Sammlungen wurden zu unterschiedlichen Zeiten angelegt. Der Großteil stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im Einzelnen verfügt das Institut über eine Schmetterlingssammlung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, angelegt durch Carl Friedrich Sommer (1857-1899), eine Kleinschmetterlingssammlung aus demselben Jahrhundert, geschaffen durch Franz Wilhelm Fritsche (1811-1899) sowie eine Systematische Coleopterensammlung aus der Zeit um 1900 und eine Insektensammlung, angelegt durch W. Baer bis 1930. Eine Frassstück- und Schadbildersammlung, um 1870 begründet durch Mitarbeiter der Forstakademie Tharandt, umfasst mehr als 300 Einzelstücke. Diese Sammlung wird ständig komplettiert und erweitert und zählt zu den wichtigsten Lehrsammlungen für das Gebiet Forstschutz. Die Sammlung Wiesner, eine Käfersammlung, gibt einen Überblick über die Käferfauna des Elbtals von Dresden bis Riesa in der Zeit von 1875 bis 1935. Sie dient als Vergleichsmaterial für die Artenbestimmung. Hinzu kommen eine Säugetiersammlung mit 100 sowie eine Vogelsammlung mit 319 Stopfpräparaten und 150 Bälgen, deren älteste Stücke aus den Jahren 1877 bzw. 1847 datieren.

Rektor der Technischen Universität Dresden, 1996