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Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen (ZERIN) des Museums für Naturkunde*

Allgemein
BezeichnungZentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen (ZERIN) des Museums für Naturkunde*
Besonderer Status*Nicht mehr an Universität
UniversitätHumboldt-Universität zu Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformLehr- und Forschungssammlung
SammlungsschwerpunktGeographie · Geologie · Geophysik · Geowissenschaften
Externe Links
AdresseMuseum für Naturkunde
Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Abteilung Forschung, Arbeitsgruppe Mineralogie
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen
Vordere Gerbergasse 3
86720 Nördlingen 
KontaktDr. Thomas Kenkmann
thomas.kenkmann@mfn-berlin.de
zerin@donau-ries.de
Telefon: +49 (0) 30 2093 8878; +49 (0) 9081 27381010
Fax: +49 (0) 30 2093 8565; +49 (0) 9081 27382220
BeschreibungDas Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen (ZERIN) ist eine Kooperationseinrichtung zwischen dem Naturhistorischen Forschungsinstitut Museum für Naturkunde, Zentralinstitut der Humboldt-Universität zu Berlin und der Stadt Nördlingen. Es handelt sich dabei um eine geowissenschaftliche Informations- und Dokumentationsstelle über das Nördlinger Ries und die weltweite Impaktkraterforschung. Das im renovierten Reihl-Haus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rieskrater-Museum Nördlingen gelegene ZERIN wird vom Direktor des Instituts für Mineralogie am Museum für Naturkunde, Prof. Dr. D. Stöffler, geleitet und vom Kustos für Petrographie und Lagerstättenkunde dieses Instituts wissenschaftlich betreut.

Das ZERIN verfügt u.a. über ein Magazin mit Kapazitäten für ca. 1.890 m Bohrkerne und 80 m² Sammlungsproben, einen wissenschaftlichen Mikroskopierraum mit Dünnschliffsammlung sowie über eine Bibliothek. Wichtigste Aufgabe des ZERIN ist die Sammlung, Archivierung und Erhaltung von wissenschaftlich bedeutsamen geologischen Objekten des Nördlinger Ries, wie Bohrkern- und Gesteinsproben, Fachliteratur, Karten und Bildmaterial. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Zusammenführung der Forschungsbohrung Nördlingen 1973, deren Teile sich noch an verschiedenen Instituten in Deutschland befinden. Alle Objekte sollen langfristig für die wissenschaftliche Erforschung des Nördlinger Ries und für die öffentliche Bildung zur Verfügung gestellt werden. Eine Lehrsammlung mit typischen Beispielen für Impaktkratergesteine aus dem Nördlinger Ries befindet sich derzeit im Aufbau, ebenso die dazugehörige Dünnschliffsammlung.

Website des ZERIN 
Stand der InformationenMai 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeEs sind keine nennenswerten Teilbestände aufgeführt.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1998 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
  • 2008 Beendung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteNach mehrjähriger Vorbereitungszeit wurde das ZERIN am 26. September 1998 im Rahmen einer Feierstunde eröffnet und hat seine Arbeit als geowissenschaftliche Informations- und Dokumentationsstelle über das Nördlinger Ries und die weltweite Impaktkraterforschung aufgenommen.

Website des ZERIN 
  
Publikationen
Publikationen