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Phonogrammarchiv*

Allgemein
BezeichnungPhonogrammarchiv*
Besonderer Status*Nicht mehr an Universität
UniversitätHumboldt-Universität zu Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformSchallarchiv
SammlungsschwerpunktEthnologie · Musikethnologie · Musikwissenschaft · Psychologie
Externe Links
AdresseEthnologisches Museum
Arnimallee 27
14195 Berlin 
ÖffnungszeitenNach Absprache 
KontaktDr. Susanne Ziegler
md@smb.spk-berlin.de
Telefon: +49 (0) 30 8301 201
Fax: +49 (0) 30 8301 451
BeschreibungDas Berliner Phonogrammarchiv befand sich bis 1923 im Besitz des Instituts für Psychologie der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität. Es umfasst mehr als 16.000 originale Phonogramme, die zwischen 1893 und 1943 in den verschiedensten Regionen der Welt aufgenommen worden sind. Ergänzt wird diese Sammlung durch ca. 2.000 Schellackplatten mit außereuropäischer Musik. Heute befindet sich das Archiv in der Abteilung Musikethnologie im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. 
Stand der InformationenMärz 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Schellackplatten-Sammlung: 2.000 Platten mit Aufnahmen außereuropäischer Musik
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1900 und 1914 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
  • 1934 Beendung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteAls am 24. September 1900 eine thailändische Musiktheatergruppe in Berlin gastierte, machte Carl Stumpf (1848-1936), Professor für Psychologie an der Berliner Universität, erste Musikaufnahmen mit einem Edison-Phonographen für das spätere "Berliner-Phonogrammarchiv". Das Archiv, das auch als Wiege der vergleichenden Musikwissenschaft gilt, gehörte zum Psychologischen Institut der Friedrich-Wilhelms-Universität, welches von Stumpf geleitet wurde. Als Mitglied der Phonographischen Kommission des Preußischen Kultusministeriums fertigte er während des Ersten Weltkriegs in deutschen Kriegsgefangenenlagern Sprach- und Musikaufnahmen an. 1923 wurde das Phonogramm-Archiv der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin angegliedert und ging 1934 als eigene Abteilung in das damalige Berliner Museum für Völkerkunde, heute Ethnologisches Museum, ein. 
  
Publikationen
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