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Observatorium Hoher List*

Allgemein
BezeichnungObservatorium Hoher List*
Besonderer Status*Nicht mehr an Universität
UniversitätRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
UniversitätsortBonn
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformSternwarte
SammlungsschwerpunktAstronomie · Geodäsie · Physik
Externe Links
BeschreibungDas Observatorium Hoher List liegt bei Daun in der Eifel, etwa 100 km von Bonn entfernt, auf dem Hohen List (551 Meter). Es umfasst sechs Kuppeln, welche jeweils ein Teleskop beherbergen. Hauptbestandteil des Observatoriums ist ein Cassegrainteleskop mit 106 cm Durchmesser für telemetrische und spektroskopische Arbeiten. Im Gegensatz zum alten Standort direkt in Bonn sind die Umweltbedingungen für die Himmelskörperbeobachtung bedeutend zufrieden stellender, da weniger störende Lichtquellen in dem seit den 1950er Jahren bestehenden Naturschutzgebiet vorhanden sind.
Die alte, heute unter Denkmalschutz stehende, Bonner Sternwarte wurde noch bis 1972 für die Verwaltung und den Unterricht genutzt.

Müller, 1992; Marx und Pfau, 1979 
SonstigesObservatory Code 017 
Stand der InformationenFebruar 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Cassegrainteleskop mit 106 cm Durchmesser für telemetrische und spektroskopische Arbeiten
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1845 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
  • 2012 Beendung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie Astronomie entfaltete sich in Bonn seit der Berufung Friedrich Wilhelm August Argelanders (1799-1875) aus Helsingfors im Jahr 1836. Er ließ an der Poppelsdorfer Allee nach Plänen der Architekten Franz Leydel (1783-1838) und Friedrich Schinkel (17881-1841) eine Sternwarte errichten, welche 1845 in Betrieb genommen wurde. Wegen der ständig zunehmenden Himmelsaufhellung durch die Bonner Stadtbeleuchtung fiel um 1950 der Beschluss, die Teleskope von Bonn auf die Kuppel des Hohen List in der Eifel zu verlagern. Gleichzeitig wurden bei dieser Gelegenheit neue moderne Teleskope aufgestellt. Nach einer ersten Bauphase in den Jahren 1952 bis 1954 erfuhr das Observatorium im Jahre 1964 eine wesentliche Erweiterung.

Im Jahre 2012 wurde das Observatorium geschlossen.

Website der Sternwarte 
  
Publikationen