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Sammlung Bildende Kunst der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Allgemein
BezeichnungSammlung Bildende Kunst der Hochschule für Bildende Künste Dresden
UniversitätHochschule für Bildende Künste Dresden
UniversitätsortDresden
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformSonstige Sammlungsform
SammlungsschwerpunktKunst · Kunstgeschichte · Universitätsgeschichte
Externe Links
AdresseBesucheranschrift:
Archiv und Kustodie
Brühlsche Terasse 1
01067 Dresden
ÖffnungszeitenNach Vereinbarung
KontaktDr. Simone Fugger von dem Rech (Leiterin Archiv und Kustodie)
fugger@hfbk-dresden.de
Telefon: +49 (0) 351 4402 2669
BeschreibungNeben anderen Lehrmittelsammlungen besaß die Akademie auch bescheidene Bestände originaler Kunst. Heute umfasst die Sammlung Bildende Kunst eine kleine Gemäldesammlung, vorwiegend mit Werken des 18. und 19. Jahrhunderts. Auch eine Kollektion von Blättern der "Vorbildersammlung" für den Unterricht im Zeichnen, Stechen und in Kunstgeschichte gehört dazu, deren wenige erhaltene Arbeiten bis 1764 zurückreichen. In der Regel handelt es sich dabei um Kupferstiche der Hochschulprofessoren. Ergänzt wird die Sammlung durch die komplette Belegmappe eines Lithographie-Lehrganges von 1928/29 sowie ein Konvolut mit Arbeiten eines Schülers über seine gesamte Studienzeit bis ins Jahr 1930. In der folgenden Kriegs- und Nachkriegszeit kam es zu erheblichen Objektverlusten. Zu den vermissten bzw. vernichteten Werken zählt eine Sammlung von Aquarellen und Zeichnungen. Ebenso fehlen eine Kollektion von Medaillen sowie eine weitere von chinesischem und japanischem Porzellan des 17. und 18. Jahrhunderts.

Altner, 1999 
Stand der InformationenJanuar 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der Erschließung1890 wurden die Bildwerke der Akademie durch Georg Treu katalogisiert. Dieser Katalog wurde bisher nicht aufgefunden. 
Bedeutende Teilbestände
  • Gemäldesammlung: vorwiegend mit Werken des 18. und 19. Jahrhundert
  • Blätter der ehemaligen "Vorbildersammlung" für den Unterricht im Zeichnen, Stechen und in Kunstgeschichte: Kupferstiche der Hochschulprofessoren
  • Komplette Belegmappe eines Lithographie-Lehrganges von 1928/29
  • Konvolut mit Arbeiten eines Schülers der Kunsthochschule über seine gesamte Studienzeit bis ins Jahr 1930
  • Sammlung von Aquarellen und Zeichnungen: im Zuge des II. Weltkrieges verloren gegangen
  • Medaillensammlung: im Zuge des II. Weltkrieges verloren gegangen
  • Sammlung von chinesischem und japanischem Porzellan des 17. und 18. Jahrhunderts: im Zuge des II. Weltkrieges verloren gegangen
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1735 und 1780 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie Gemäldesammlung geht auf die Festlegung des ersten Direktors der Dresdener Kunstakademie Christian Ludwig von Hagedorn (1713-1780) zurück, dass sich jeder um eine Lehrerstelle bewerbende Künstler mit einem Rezeptionsbild vorzustellen habe. Diese Arbeiten verblieben als Eigentum bei der Akademie. Einige dieser Exemplare wurden im 19. und 20. Jahrhundert der Dresdner Gemäldegalerie übergeben. Eine Anzahl der 1929 inventarisierten Bilder ist seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen. Die verbliebenen Werke des 18. und 19. Jahrhunderts waren durch den Krieg stark beschädigt worden und werden derzeit restauriert. Im 20. Jahrhundert wurde der Bestand um einige Schenkungen vergrößert; eine Tradition, die in der Gegenwart fortgeführt wird. Erweitert wurde die Sammlung vor allem durch Schenkungen emeritierter Professoren, Zugänge aus Nachlässen, Reisskizzen von Studenten und Erwerbungen aus der Hermann-Prell-Stiftung. Von den für 1929 belegten kleinen Gemälden und Ölskizzen sind bislang acht wiederaufgefunden; der Rest wird vermisst. Gleiches gilt für eine bedeutende Zahl von Aquarellen und Zeichnungen sowie für Medaillen und Porzellan.

Altner, 1999