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Kustodie

Allgemein
BezeichnungKustodie
UniversitätHochschule für Bildende Künste Dresden
UniversitätsortDresden
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformSonstige Sammlungsform
SammlungsschwerpunktKulturgeschichte · Kunst · Universitätsgeschichte
Externe Links
AdresseArchiv und Kustodie
Besucheranschrift:
Brühlsche Terasse 1
01067 Dresden
ÖffnungszeitenFührungen nach Vereinbarung
KontaktDr. Simone Fugger von dem Rech (Leiterin Archiv und Kustodie)
fugger@hfbk-dresden.de
Telefon: +49 (0) 351 4402 2669
Prof. Dipl.-Rest. Ivo Mohrmann (Konservator)
mohrmann@hfbk-dresden.de
Telefon: +49 (0) 3514 4022163
BeschreibungDer historisch gewachsene Kunstbesitz der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der ihrer Vorgängerinstitutionen Kunstakademie und Kunstgewerbeakademie gliedert sich chronologisch in zwei große Hauptbestände. Der Altbestand umfasst wertvolle Rezeptionsbilder von Charles François Hutin, Giovanni Battista Casanova, Johann Eliazar Zeißig gen. Schenau, Traugott Leberecht Pochmann, Franz Gerhard Kügelgen, Johann Carl Rösler und Johann Friedrich Matthäi sowie die große Grafiksammlung mit überwiegend Schülerarbeiten, die bis in das 18. Jahrhundert reicht. Zu Höhepunkten der Sammlung gehören Blätter von Adrian Zingg, Naturstudien von Ludwig Richter–Schülern, der große Kriegsverluste verzeichnende Teilnachlass von Gottfried Semper sowie Lithografien von Schülern von Otto Dix. Zum anderen verfügt die Kustodie über einen Bestand von rund 1500 Gemälden, mehrheitlich Studentenarbeiten aus der Zeit nach 1947. Die einstmals großen historischen, akademischen Lehrmittelsammlungen sind nur noch fragmentarisch erhalten. 
SonstigesWeitere Informationen zu den von der Kustodie betreuten Sammlungen sind in den speziellen Datensätzen dieser Datenbank enthalten. 
Stand der InformationenJuni 2015
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Abguss-Sammlung
  • Kostümsammlung
  • Sammlung Bildender Kunst (Bilder und Grafiken)
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1766 (vermutlich) Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteAn exponiertester Stelle der Stadt, an der Brühlschen Terrasse, steht die 1894 erbaute ehemalige Königliche Kunstakademie, eines der drei Gebäude der heutigen Hochschule für Bildende Künste Dresden.
1764 wurde die "Allgemeine Kunst-Academie der Malerey, Bildhauer-Kunst, Kupferstecher- und Baukunst" im Auftrag von Kurfürst Friedrich Christian gegründet. Sie war die Nachfolgeeinrichtung der 1680 gestifteten ersten "Zeichen- und Malerschule". Sie gehörte zu den ältesten Kunstakademien im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche bekannte Künstlerprofessoren wie Canaletto, Giovanni Casanova, Caspar David Friedrich und Gottfried Semper bescherten der Akademie ein internationales Ansehen. Die Lehrtätigkeit von Oskar Kokoschka und Otto Dix hat in Dresden eine lang anhaltende Malertradition begründet. 1950 wurde die Akademie der bildenden Künste Dresden mit der Staatlichen Hochschule für Werkkunst, der Nachfolgerin der 1875/76 gegründeten Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule, zur Hochschule für Bildende Künste Dresden vereint.

Website der Hochschule für Bildende Künste Dresden