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Graphiksammlung "Mensch und Tod" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Allgemein
BezeichnungGraphiksammlung "Mensch und Tod" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
UniversitätHeinrich-Heine-Universität Düsseldorf
UniversitätsortDüsseldorf
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformLehr- und Forschungssammlung
SammlungsschwerpunktKunst · Kunstgeschichte
Externe Links
AdresseInstitut für Geschichte der Medizin
Graphiksammlung "Mensch und Tod" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
ÖffnungszeitenFührungen nach Vereinbarung
KontaktProf. Dr. Jörg Vögele (Kurator)
joerg.voegele@hhu.de
Telefon: +49 (0) 211 81 13942
BeschreibungIm Jahre 1976 kam die Universität Düsseldorf in den Besitz einer wertvollen Kollektion von fast 1.000 Originalgraphiken und Zeichnungen zur Todesthematik, die, inzwischen auf über 3.000 Darstellungen angewachsen, die weltweit größte und bedeutendste in ihrer Art sein dürfte. Am Institut für Geschichte der Medizin wird der ständig wachsende Bestand seither wissenschaftlich erforscht und katalogisiert. Gegenwärtig enthält die Sammlung eine fast vollständige Reihe repräsentativer Totentanzzyklen. Dazu zählen Kostbarkeiten wie die wohlbekannte Holzschnittfolge Hans Holbeins d. J. (1497/98-1543) "Bilder des Todes", aber auch hochaktuelle Totentänze zeitgenössischer Künstler sowie eine Fülle symbolischer und allegorischer Einzeldarstellungen zum Themen­komplex Vergänglichkeit, Sterben und Tod vom Ende des 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

Website der Sammlung 
Stand der InformationenOktober 2012
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungEin erster gedruckter Bestandskatalog ist 1989 erschienen (Schuster, 1989).
Seit 2012 existiert eine eigene Reihe „Schriften der Graphiksammlung ‚Mensch und Tod‘“ (erscheint bei düsseldorf university press, dup).
Seit 1992 werden die Daten und Forschungsergebnisse in Museum Plus erfasst. 2011 wurde der gesamte gemeinfreie Buchbestand digitalisiert (http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/nav/classification/3113365). 
Bedeutende Teilbestände
  • Holzschnittfolge Hans Holbeins d. J. (1497/98-1543) "Bilder des Todes"
  • "Totentanz"-Sammlung des Berliner Chirurgen Werner Block (1893-1976)
  • Privatsammlung des Journalisten Robert Matzek (geb. 1930)
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1976 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDer 1976 erworbene Grundstock stammt aus der "Totentanz"-Sammlung des Berliner Chirurgen Werner Block (1893-1976), der sich bereits als Medizinstudent und junger Arzt für diese Problematik besonders interessierte und in jahrzehntelangen Bemühungen repräsentative Graphiken zum Thema zusammentrug. 1991 wurde eine weitere Privatsammlung, die des Journalisten Robert Matzek (geb. 1930), angekauft. Die Sammlung wird ständig durch aktuelle Arbeiten ergänzt.
Im Wintersemester 2012/2013 startet ein zweijähriges Projekt zur Geschichte der Graphiksammlung. Die Ergebnisse werden 2014 publiziert. 
  
Publikationen
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