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Kunstsammlung

Allgemein
BezeichnungKunstsammlung
UniversitätMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
UniversitätsortHalle (Saale)
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformSonstige Sammlungsform
SammlungsschwerpunktKunst · Kunstgeschichte · Universitätsgeschichte
Externe Links
AdresseMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Kunstsammlung
Universitätsplatz 11
Löwengebäude
06099 Halle (Saale)
KontaktDr. Michael Ruprecht (Archivleiter und amt. Leiter der Zentralen Kustodie)
kustodie@uni-halle.de
Telefon: +49 (0) 345 6813496
BeschreibungDie Kunstsammlung besteht aus umfangreichen Beständen an Gemälden und Plastiken berühmter Gelehrter sowie aus Insignien der 1502 gegründeten Wittenberger und der 1694 eröffneten Halleschen Universität. Die Porträtgalerie Hallescher Professoren reicht bis zur Gründungszeit der Universität zurück. Aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind 26 Gelehrten- und Fürstenporträts erhalten. In zahlreichen Instituten wurde die Tradition der Ehrung von Wissenschaftlern durch eine bildliche Darstellung fortgeführt. Seit dem 19. Jahrhundert sind es Porträtfotografien, welche in den Gängen und Treppenhäusern ihrer jeweiligen Wirkungsstätte hängen.

Website der Sammlung 
Stand der InformationenApril 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Gemäldesammlung
  • Sammlung von Plastiken berühmter Gelehrter
  • Insigniensammlung
  
Geschichte
GeschichteDie Porträtgalerie hallescher Professoren reicht bis zur Gründungszeit der Universität zurück. Aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind 26 Gelehrten- und Fürstenporträts erhalten. Einer der produktivsten halleschen Universitätsmaler dieses Jahrhunderts war Johann Christian Heinrich Sporleder. Heute sind sie im neu restaurierten Sessionssaal im Löwengebäude zu besichtigen. In zahlreichen Instituten wurde die Tradition der Ehrung von Wissenschaftlern durch eine bildliche Darstellung fortgeführt. Seit dem 19. Jahrhundert sind es Porträtfotografien, welche in den Gängen und Treppenhäusern ihrer jeweiligen Wirkungsstätte hängen.
Besonders seit dem 19. Jahrhundert ehrt die Universität zahlreiche berühmte Persönlichkeiten, die sich um die Alma mater verdient gemacht haben, durch Marmor- und Bronzebüsten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfuhr dieser Brauch seine Glanzzeit. Mit der halleschen Bildhauerin Grete Budde fand das bildhauerische Porträtschaffen seinen Höhepunkt und sein Ende. Grete Budde schuf 16 Gelehrtenplastiken, die zwischen 1910 und 1955 entstanden. Die Professorenbüsten wurden zuerst in der Aula und zwischen 1927 und 1931 im Wandelgang des Universitätsgebäudes aufgestellt.

Website der Sammlung 
  
Publikationen
Publikationen