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Präparatesammlung am Institut für Rechtsmedizin

Allgemein
BezeichnungPräparatesammlung am Institut für Rechtsmedizin
UniversitätUniversität Hamburg
UniversitätsortHamburg
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktMedizin · Pathologie · Rechtsmedizin
Externe Links
AdresseInstitut für Rechtsmedizin
Universtätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Butenfeld 34
22529 Hamburg
ÖffnungszeitenDie Sammlung ist nicht öffentlich zugänglich.
Kontaktifrhh@uke.uni-hamburg.de

Prof. Dr. med. Klaus Püschel (Direktor)
pueschel@uke.de
Telefon: +49 (0) 40 7410 52130

Dr. med. Axel Gehl (Zur Zeit keine Funktion - soll überführt werden in das medizin-historische Museum des UKE)
achselgel@web.de

Dr. Antje Zare
antje.zare@uni-hamburg.de
Telefon: +49 (0) 40 42838 8137
Telefon: +49 (0) 40 7410 57261
BeschreibungAm Institut für Rechtsmedizin der Universtätsklinikum Hamburg-Eppendorf findet sich eine Präparatesammlung, die hauptsächlich als Lehrsammlung Anwendung findet. 
Stand der InformationenMai 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Sammlung ist nicht erfasst. Eine Erfassung ist vorerst (Stand: April 2009) nicht geplant. 
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Informationen zu Teilbeständen.
  
Geschichte
GeschichteDas Ordinariat für Gerichtliche Medizin (später Rechtsmedizin) wurde im Jahr 1939 unter der Leitung von Ferdinand Edler von Neureiter eingerichtet. Zunächst standen für die Gerichtsmedizin an der Universität keine Sektionsräume zur Verfügung. Professor von Neureiter hatte lediglich ein kleines Büro. Er führte keine Obduktionen durch und gab den Studentenunterricht ohne praktisches Anschauungsmaterial. In der Folgezeit hatte das Institut für Gerichtliche Medizin drei verschiedene Standorte: 1942–1948 - Neue Rabenstraße 1, 1948–1962 - Harvestehuder Weg 10, seit 1962 Butenfeld 34 (auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf).
Im Gebäude »Neue Rabenstraße Nr. 1« war das Institut für Gerichtliche Medizin und Kriminalistik von 1942 bis 1948 untergebracht. 1943 wurden die gerade erstellten Laboratorien durch Brandbomben zerstört, bis 1944 konnten sie jedoch provisorisch wieder aufgebaut werden. Wie sich nach dem Krieg herausstellte, war die Villa 1940 lediglich beschlagnahmt worden, und der frühere Eigentümer, die katholische Kirchengemeinde, forderte das Gebäude jetzt zurück. Ein Umzug war unumgänglich.
Im Gebäude des Harvestehuder Weg Nr. 10 befand sich das Institut für Gerichtliche Medizin von 1948 bis 1962. Nach dem erzwungenen Auszug aus der Neuen Rabenstraße Nr. 1 wurde die während des Krieges von Reichsstatthalter Kaufmann bewohnte ehemalige Blohm-&-Voss-Villa neuer Standort des lnstituts. Nach Einrichtung von Sektionssaal und Leichenkühlräumen im Keller konnte unter der Leitung von Professor Fritz hier die Arbeit 1948 aufgenommen werden. Gleichzeitig mit dem Institut waren in der Villa Einrichtungen anderer Fachbereiche untergebracht, so dass u. a. aus räumlichen Gründen schließlich ein Neubau am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf notwendig war. Die 1922 errichtete Villa wurde um 1967 für den Neubau der Hochschule für Musik und darstellende Kunst abgebrochen. In dem neu errichteten Gebäudekomplex werden heute über 850 Studenten unterrichtet.
Seit 1962 befindet sich das Institut für Rechtsmedizin zusammen mit dem ehemaligen Gerichtsärztlichen Dienst (nun Forensisch-medizinischer Dienst) in einem neu erbauten Gebäude am Rande des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mit Eingang im Butenfeld Nr. 34.

Website des Instituts