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Herbarium (HOH) und weitere Sammlungen am Institut für Botanik

Allgemein
BezeichnungHerbarium (HOH) und weitere Sammlungen am Institut für Botanik
UniversitätUniversität Hohenheim
UniversitätsortStuttgart
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformHerbarium
SammlungsschwerpunktBiologie · Botanik
Externe Links
AdresseUniversität Hohenheim
Institut für Botanik der Universität Hohenheim
Garbenstrasse 30
70593 Stuttgart
KontaktDr. Helmut Dalitz (Kurator)
hdalitz@uni-hohenheim.de
Telefon: +49 (0) 711 459 22181
Prof. Dr. Manfred Küppers
Manfred.Kueppers@uni-hohenheim.de
BeschreibungDas Herbarium der Universität Hohenheim (internationales Akronym HOH) umfasst circa 500 000 Belege und ist Teil der Sammlungen des Institutes für Botanik. Wichtige Sammler waren B. Fleischer, R.F. Hohenacker, O. Kirchner, C.G. Kotschy und G.H.W. Schimper. Die Sammlung enthält u.a. auch Belege des Esslinger Reisevereins.
Begründet zu Beginn der 19. Jahrhunderts, umfasst die Sammlung Belege hauptsächlich aus Europa, aber auch dem Nahen Osten und Nordafrikas. Neuere Sammlungsteile umfassen Arten aus Ostafrika bzw. pflanzenpathogene Oomyceten.

Die Digitalisierung der Sammlung wurde begonnen, bislang sind circa 10-15% der Belege mit ihren Metadaten digital erfasst. Genutzt wird die Sammlung für die Lehre, aber auch als Teil internationaler Initiativen wie z.B. dem Projekt „African Plants Initiative“, die hochauflösende Photographien von Typus-Belegen und deren Metadaten bereitstellt.
Zu den weiteren Kollektionen des Instituts gehören eine Früchte- und Samensammlung, eine Sammlung von Pollen und fotographischen Aufnahmen des Blütenstaubs sowie die wichtige Holzsammlung der dendrochronologischen Arbeiten in Hohenheim. Diese wird zur Zeit als Dauerleihgabe nach Mannheim an die Engelhardt-Stiftung zur weiteren wissenschaftlichen Bearbeitung ausgelagert. 
Stand der InformationenMärz 2010
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Herbarbelege werden seit 2008 erfasst und sind daher noch sehr unvollständig (Stand: April 2009). Bei circa 100.000 Belegen wird sich die vollständige Erfassung noch einige Zeit hinziehen. Die Erfassung der sonstigen Objekte wurde in 2007/2008 durchgeführt.

Die sonstigen Objekte sind erfasst und mit Photos dokumentiert. Bislang existiert von den sonstigen Objekten nur eine Excel-Datei. Eine Datenbank für diese und für die Herbarbelege ist im Aufbau.
Bisher werden vor allem die historischen Sammlungen z.B. von Kirchner digitalisiert und sollen sobald als möglich veröffentlicht werden. 
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung von B. Fleischer
  • Sammlung von R. F. Hohenacker
  • Sammlung von O. v. Kirchner
  • Sammlung von C. G. T. Kotschy
  • Sammlung von G. H. W. Schimper
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1828 und 1850 (vermutlich) Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDas Herbarium wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen.
Der Botaniker Oskar von Kirchner (1851-1925) nutzte das vorhandene Herbar für seine biogeographische Abhandlung Europas. Während des Zweiten Weltkrieges erlitt das Herbar keine Verluste. Es wird heute noch immer in Lehre und Forschung genutzt. 
  
Publikationen
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