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Studiensammlung des Instituts für Ur- und Frühgeschichte

Allgemein
BezeichnungStudiensammlung des Instituts für Ur- und Frühgeschichte
UniversitätChristian-Albrechts-Universität zu Kiel
UniversitätsortKiel
Museums- und SammlungsartGeschichte & Archäologie
Museums- und SammlungsformLehr- und Forschungssammlung
SammlungsschwerpunktArchäologie · Ur- und Frühgeschichte
Externe Links
AdresseChristian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Ur- und Frühgeschichte
Johanna-Mestorf-Straße 2
24098 Kiel
ÖffnungszeitenDie Sammlung ist innerhalb des Insituts, jedoch nicht öffentlich frei zugänglich.
Kontaktsekretariat@ufg.uni-kiel.de

Dr. Maria Wunderlich
m.wunderlich@ufg.uni-kiel.de
BeschreibungIn der Studien- und Lehrsammlung des Institutes finden Material der unterschiedlichen Zeitstufen (Stein- bis Metallzeiten). Es handelt sich um ungefähr 1600 Fundstücke, von denen einige Dauerleihgaben des Archäologischen Landesmuseums Schleswig-Holstein darstellen. Die Funde sind innerhalb von Katalogen erfasst und dokumentiert, jedoch primär in analoger und nicht in digitaler Form.
Die Sammlung wird in innerhalb des Instituts für die Lehre der Material- und Formenkunde genutzt. 
Stand der InformationenApril 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Sammlung ist teilweise erschlossen. Es existieren zwei handgeschriebene Inventarbücher, in denen der Großteil der Sammlung erfasst worden ist. Im letzten Wintersemester 2008/09 fand eine Lehrveranstaltung zu "Datenbanken" statt, bei der ein Teil der Lehrsammlung elektronisch aufgenommen wurde. Eine Digitalisierung der Bestände ist nicht geplant. 
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Informationen zu Teilbeständen.
  
Geschichte
GeschichteIm Jahr 1836 wurde in Kiel das "Museum vaterländischer Alterthümer" gegründet, das als Provinzial-Museum zugleich auch Universitätsinstitut war. Eng verbunden mit diesem Museum und der Urgeschichtsforschung in Schleswig-Holstein ist der Name Johanna Mestorf (1829-1909): Sie war ab 1873 Kustodin am Museum und wurde 1891 als erste Frau in Preußen an die Spitze eines staatlichen Museums und Universitätsinstituts berufen, und 1899 zur Professorin ernannt. 1929 wurde Gustav Schwantes (1881-1960) Direktor des Museums. Seine Berufung zum ordentlichen Professor folgte allerdings erst 1937, als die Universität einen Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichte einrichtete.
Nachdem das Museumsgebäude im Krieg völlig zerstört worden war, konnte mit der Verlegung der Sammlung nach Schloss Gottorf in Schleswig ein eigenständiges Seminar gegründet werden. Als Nachfolger von Schwantes übernahm Ernst Sprockhoff (1892-1967) 1947 die Institutsleitung. Ihm folgten Georg Kossack (1923-2004), Hermann Hinz, Bernhard Hänsel (geb. 1937), Michael Müller-Wille (geb, 1938) und Alfred Haffner (geb, 1938).

Website des Instituts 
  
Publikationen