Das Informationssystem zu Sammlungen und Museen
an deutschen Universitäten
Gefördert durch

Alle anzeigen
Münzsammlung am Archäologischen Museum Robertinum

Allgemein
BezeichnungMünzsammlung am Archäologischen Museum Robertinum
UniversitätMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
UniversitätsortHalle (Saale)
Museums- und SammlungsartGeschichte & Archäologie
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktGeschichtswissenschaft · Historische Hilfswissenschaften · Numismatik
Externe Links
AdresseArchäologisches Museum der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg
Universitätsplatz 12
06099 Halle (Saale)
ÖffnungszeitenFür wissenschaftliche Zwecke nach Vereinbarung
Kontaktmuseum@altertum.uni-halle.de

Prof. Dr. phil. habil. Stefan Lehmann
stefan.lehmann@altertum.uni-halle.de
Telefon: +49 (0) 345 55 24023
BeschreibungDie Münzsammlung ist heute Teil des Archäologischen Museum Robertinum. Der rund 5.000 antike Münzen umfassende Bestand stellt die früheste numismatische Lehrsammlung an einer deutschen Universität dar. Den Grundstock dieser Sammlung bildet das "Schulzesche Münzkabinett", eine bedeutende Münzkollektion des Hallenser Universalgelehrten Johann Heinrich Schulze (1687-1744), mit vorwiegend griechischen, römischen und arabischen Münzen. Im Museum ist eine Auswahl besonderer Exemplare in galvanoplastischen Nachbildungen ausgestellt. 
Stand der InformationenJuni 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Erschließung findet im Rahmen des Archäologischen Museum Robertinum statt. 
Bedeutende Teilbestände
  • Schulzesches Münzkabinett
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1768 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDen Grundstock der Sammlungen des Archäologischen Museum Robertinum in Halle bildet die Münzsammlung des Hallenser Universalgelehrten Johann Heinrich Schulze (1667-1744), der 1738 offiziell numismatische Lehrveranstaltungen anhand seiner Privatsammlung antiker Münzen hielt und damit zum Begründer dieser wissenschaftlichen Disziplin wurde. Nach dessen Tod verkauften die Erben diese Lehrsammlung, die durch einen 2.747 Positionen umfassenden wissenschaftlichen Katalog veröffentlicht wurde, für ca. 2.000 Taler an den einstigen Hallenser Studenten und Geheimen Kabinettsrat August Friedrich Eichel (1698-1768/70) in Berlin, der 1768 diese Sammlung der Universität Halle schenkte. 1841 wurde die Münzsammlung der Archäologischen Sammlung der Universität angegliedert. 
  
Publikationen
Publikationen