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Graphische Sammlung am Kunsthistorischen Institut

Allgemein
BezeichnungGraphische Sammlung am Kunsthistorischen Institut
UniversitätEberhard Karls Universität Tübingen
UniversitätsortTübingen
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktKunst · Kunstgeschichte
Externe Links
AdresseEberhard Karls Universität Tübingen
Bonatzbau
Graphische Sammlung und Historisches Fotoarchiv am Kunsthistorischen Institut
Wilhelmstraße 32
72074 Tübingen
ÖffnungszeitenWährend des Semesters: Mi 11-12 und 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung
Kontaktgraphische.sammlung@uni-tuebingen.de

Dr. Anette Michels (Kustodin)
graphische.sammlung@uni-tuebingen.de
Telefon: 07071 2977058
BeschreibungSeit ihrer Gründung im Jahre 1897 dient die Graphische Sammlung des Tübinger Kunsthistorischen Instituts als Lehr- und Kunstsammlung der Ausbildung von Studierenden. Überwiegend im Altbau der Universitätsbibliothek untergebracht, finden sich kleinere Teilbestände ebenfalls in den übrigen Universitätsgebäuden an – so zum Beispiel in den alten Sammlungsschränken des Königlichen Kupferstichkabinetts.

Der Altbestand der 12.000 Blatt umfassenden Sammlung beinhaltet vorrangig europäische Druckgraphik aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts und wird durch Blätter des 19. Jahrhunderts ergänzt. Die inhaltliche Ausrichtung im Bereich der Graphik des 20. Jahrhunderts gilt übergeordneten Themenbereichen wie der Künstlerselbstdarstellung; "Alter Kunst in neuer Kunst", also solchen Blättern, die sich zitierend oder paraphrasierend mit Stoffen und Motiven der Kunstgeschichte auseinandersetzen; ferner der Dokumentation der Techniken der Druckgraphik; sowie nicht zuletzt solchen Werken, die in besonderer Weise Text-Bild-Beziehungen zum Gegenstand haben. Auch sind Beispiele zur Geschichte der Drucktechniken und zur Tradition der Universitätszeichenlehrer an der Universität Tübingen vorhanden.

Website der Sammlung 
Stand der InformationenJanuar 2012
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung europäischer Druckgraphik des 16. bis 18. Jahrhunderts: Grundstock der Graphischen Sammlung; Ankauf aus dem Bestand des ehemaligen Königlichen Kupferstichkabinetts Stuttgart, der heutigen Staatsgalerie Stuttgart
  • Sammlung von Breitschwert: 1910, Vermächtnis des Freiherrn Otto von Breitschwert (1829-1910)
  • Sammlung Kade: 1965, Stiftung von Max Kade (1882-1967) aus New York
  • Sammlung Rieth: 1987, Übernahme von Gustav Adolf Rieth (1902-1984); 1990/91, Übernahme von Hedwig Rieth (1910-2006)
  • Sammlung Naegeli: 1998, Stiftung des Künstlers Harald Naegeli (geb. 1939), des sogenannten "Sprayers von Zürich"; komplettes Werk von Radierungen
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1897 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie Graphische Sammlung stellt eine Besonderheit dar: Sie gehört zu den wenigen vollständig erhaltenen Universitätssammlungen ihrer Art. Die Anfänge der Sammlung sind mit dem ersten Ordinarius für Kunstgeschichte an der Tübinger Universität, Konrad Lange (1855 bis 1921), verknüpft. Vom ehemaligen Königlichen Kupferstichkabinett Stuttgart (heute Staatsgalerie Stuttgart) erwarb er europäische Druckgraphik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Durch das testamentarische Vermächtnis des Freiherrn von Breitschwert (1910) kamen auch Blätter des 19. Jahrhunderts dazu.

Weitere Privatsammlungen wie die Stiftung Max Kade, New York (1965), oder die Übernahme der Sammlung von Gustav Adolf (1902-1982) und Hedwig Rieth (1910-2006) in jüngerer Zeit (1987 und 1990/1) erweiterten gemeinsam mit gezielten Erwerbungen von Einzelblättern die Bestände. Als Besonderheit ging 1998 das komplette Werk von Radierungen des "Sprayers von Zürich", Harald Naegeli (geb. 1939), als Stiftung des Künstlers an das Kunsthistorische Institut über.

Website der Sammlung 
  
Publikationen
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