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"S-Sammlung"*

Allgemein
Bezeichnung"S-Sammlung"*
Besonderer Status*Nicht mehr an Universität
UniversitätHumboldt-Universität zu Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartEthnologie & Kulturanthropologie
Museums- und SammlungsformForschungssammlung
SammlungsschwerpunktAnthropologie · Medizinische Anthropologie
Externe Links
BeschreibungDie sogenannte "S-Sammlung" umfasst Gebeine von Individuen aus allen Teilen der Welt und wurde unter Felix von Luschan (1854–1924) am Berliner Völkerkundemuseum angelegt. Die Sammlung befand sich in den 1920er Jahren sowie in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts an der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin. 
Stand der InformationenNovember 2017
  
Bestände
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1924 und 1930 (vermutlich) Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie sogenannte S-Sammlung wurde unter Felix von Luschan (1854–1924) am Berliner Völkerkundemuseum angelegt. Nach Luschans Tod wurde die S-Sammlung der Berliner Universität übergeben. Eugen Fischer, der Nachfolger Luschans auf dem Lehrstuhl für physische Anthropologie, gab die Sammlung an das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik in Berlin Dahlem ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die S-Sammlung (nach dem Verlust der meisten Sammlungsdokumentationen) an die Humboldt-Universität, wo sie ab 1955 vom Institut für Anthropologie und Hans Grimm (1910–1995) betreut und bearbeitet wurde. Ende 2011 gelangte die S-Sammlung gemeinsam mit dem größten Teil der "Rasseschädelsammlung" des Centrums für Anatomie unter dem Namen "Luschan-Sammlung" an das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, wo sie sich seither befindet. 
  
Publikationen
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