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Robert-Koch-Museum*

Allgemein
BezeichnungRobert-Koch-Museum*
Besonderer Status*Aufgelöst
UniversitätCharité - Universitätsmedizin Berlin
UniversitätsortBerlin
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformMemorialeinrichtung
SammlungsschwerpunktHumanmedizin · Hygiene · Medizin · Medizingeschichte · Mikrobiologie · Wissenschaftsgeschichte
Externe Links
AdresseInstitut für Mikrobiologie und Hygiene der Charité
Hindenburgdamm 27
12203 Berlin 
ÖffnungszeitenDas Museum ist derzeit geschlossen. Eine Neueröffnung ist zurzeit nicht in Planung. 
KontaktUte Hornbogen
ute.hornbogen@charite.de
BeschreibungIm dem mittlerweile geschlossenen Museum wurden in erster Linie Exponate aus dem persönlichen Nachlass von Robert Koch (1843-1910) gesammelt und präsentiert. Hierzu zählen Fotos, Präparate, Bilder, Dokumente, Briefe, Notizen, seine Nobelpreisurkunde sowie diverse Erinnerungsstücke, darunter auch eine große Sammlung japanischer Visitenkarten. Insgesamt handelt es sich um ca. 300 Objekte. Die Bibliothek, in der Koch am 24. März 1882 den grundlegenden Vortrag über die Ätiologie der Tuberkulose hielt, ist mit der Original-Einrichtung erhalten. 
Stand der InformationenFebruar 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Erschließung des Nachlasses von Robert Koch wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert (Mai 1996). Beteiligte Einrichtungen waren das Institut für Mikrobiologie und Hygiene, das Robert-Koch-Institut und das Institut für Geschichte der Medizin der Freien Universität Berlin. Zunächst wurde das Hauptaugenmerk auf den schriftlichen Nachlass Kochs gelegt, dann vor allem Bildmaterialien unterschiedlicher Art erschlossen, denn der Nachlass umfasst auch mikroskopische Präparate und Fotografien aus der Tätigkeit und dem Leben Robert Kochs, der die Fotografie als Mittel zur Visualisierung der Präparate nutzte und in den Naturwissenschaften etablierte. Eine Publikation des Nachlasses liegt vor (Münch, 2003). (Stand: März 2009) 
Bedeutende Teilbestände
  • Nachlass von Robert Koch (1843-1910)
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1982 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDas Robert-Koch-Museum wurde im Januar 1982 im Institut für Medizinische und allgemeine Mikrobiologie, Virologie und Epidemiologie eröffnet. Anlass war der 100. Jahrestag der Entdeckung des Tuberkelbazillus durch Robert Koch (1843-1910). Bis zu seiner Schließung im Jahr 2008/2009 befand sich das Museum an Ort und Stelle im heutigen Institut für Mikrobiologie und Hygiene. Die Mehrzahl der ehemals ausgestellten Exponate stammt aus dem Nachlass der zweiten Ehefrau Robert Kochs, welcher 1960 über das Märkische Museum an die Humboldt-Universität gelangte. Neben Exponaten zum Leben und Wirken Robert Kochs war auch der restaurierte Lesesaal des Instituts zu sehen, in dem der Forscher am 24. März 1882 vor der Berliner Physiologischen Gesellschaft die Entdeckung des Erregers der Tuberkulose bekannt gab. Da der Bestand des Robert-Koch-Museums Eigentum des Archivs der Humboldt-Universität ist, werden die Objekte im Zuge des Auszugs des Instituts aus dem historischen Gebäude in das Universitätsarchiv transferiert. 
  
Publikationen
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