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Skulpturengarten Lichtwiese

Allgemein
BezeichnungSkulpturengarten Lichtwiese
UniversitätTechnische Universität Darmstadt
UniversitätsortDarmstadt
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformSonstige Sammlungsform
SammlungsschwerpunktKunst
Externe Links
AdresseTechnische Universität Darmstadt
Fachbereich Architektur (FB 15)
L 3 | 01 Campus Lichtwiese
El-Lissitzky-Straße 1
64287 Darmstadt
BeschreibungDer „Skulpturengarten Lichtwiese“ befindet sich auf dem Gelände des Fachbereichs Architektur der Technischen Universität Darmstadt. Es handelt sich hierbei um eine Ende der 1980er Jahre angelegte Sammlung moderner Großplastiken. Hintergrund der Gründung war die Absicht, diesen von Neubauten geprägten Außenbereich der TU gestalterisch aufzuwerten. Bei den locker platzierten Arbeiten handelt es sich hauptsächlich um Werke deutschsprachiger Einzelkünstler wie die Skulptur „Bedrohter II“ von Waldemar Grzimek (1918-1984), das Doppelrelief „Große Frauenfigur im Rombus“ von Wilhelm Loth (1920-1993) oder das Standbild „Erde“ von Thomas Duttenhöfer (geb. 1950), um nur einige zu nennen. Weitere Objekte stammen von namhaften Künstlern wie Alfred Hrdlicka (geb. 1928) und der österreichischen Künstler- und Architektengruppe Haus-Rucker-Co. Die deutschen Bildhauer sind vertreten durch Fritz Koenig (geb. 1924), Claus Bury (geb. 1946), Franz Stähler (geb. 1956), Klaus Simon (geb. 1949), Ulrich Rückriem (geb. 1938) und Heinz Mack (geb. 1931).

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Stand der InformationenNovember 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeEs existieren keine Teilbestände.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1989 (vermutlich) Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteAusgangspunkt der Überlegungen zur Einrichtung des Skulpturengarten Lichtwiese waren einige bereits mit Mitteln für Kunst am Bau angekaufte Kunstwerke. Objekte wie der „Marsays“ von Alfred Hrdlicka (geb. 1928), „Kugel/Kegel“ von Fritz Koenig (geb. 1924) und das „Lineare Haus“ der Künstlergruppe Haus-Rucker gaben entscheidende Impulse für den Versuch, das durch kantige Institutsbauten besetzte Gelände durch einen Skulpturengarten zu beleben. Blickbeziehungen zwischen den Skulpturen sollten das Quartier vernetzen und Erlebnisräume entstehen lassen, die der Anonymität des Neubaugebiets entgegenwirken. Deshalb bestand nicht die Absicht, ein Museum für zeitgenössische Plastik einzurichten, sondern durch Kunstwerke den von landschaftlichen Elementen und Institutsgebäuden geprägten Raum erlebnisreicher bewusst werden zu lassen.

Durch das Hessische Finanzministerium wird der Skulpturengarten seit seiner Gründung finanziell unterstützt. Darüber hinaus haben sich auch die Stadt Darmstadt sowie private Sponsoren an dem Projekt beteiligt.
Auf diese Weise ist es möglich geworden, zunächst einige Skulpturen aufzustellen, sodass der Garten bestimmte Fixpunkte erkennen lässt. Hierzu gehört die Skulptur „Bedrohter II“ von Waldemar Grzimek (1918-1984), die 1989 aufgestellt wurde. Ein Jahr später folgte das Doppelrelief „Grosse Frauenfigur im Rombus“ von Wilhelm Loth (1920-1993) und 1993 das Standbild „Erde“ von Thomas Duttenhöfer (geb. 1950). Im selben Jahr fand eine Bildhauerveranstaltung auf der Lichtwiese statt, bei der mehrere Exponate aus Holz entstanden. Einige dieser Werke konnten für den Skulpturengarten erworben werden. Dies betrifft den „Tempelbaum“ an der Hangwiese von Claus Bury (geb. 1946), das „Arrangement mit grossen Tongefässen“ am nördlichen Ende des Skulpturengartens von Franz Stähler (geb. 1956), das „Doppeltor“ am Kleinen Wald im Westen der Lichtwiese von John Carter (geb. 1942) und von Klaus Simon (geb. 1949) die „Komposition mit Baumstämmen“. Zwar ist das Projekt Skulpturengarten Lichtwiese mit dem bisher realisierten Bestand nicht abgeschlossen, doch sieht das Konzept vor, nur noch einige Skulpturen aufzustellen. Es soll so vermieden werden, das Gelände beliebig aufzufüllen oder übermäßig zu möblieren.

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