Information Resource on Collections and Museums
at Universities in Germany
Diese Anwendung wird nicht mehr gepflegt. Aktuelle Daten können im Portal der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland abgerufen werden.

Show all
Modell einer Stempelspritze (zarrāqa oder miḥqan) zur Instillation der Blase

General
Object NameModell einer Stempelspritze (zarrāqa oder miḥqan) zur Instillation der Blase
Individual Model/Group/SeriesSingle Model
Type of ModelModels of Machines, Vehicles and Devices
Last UpdateOktober 2010
  
Formal Description
Size (Width, Height, Depth)? x 133 x ? mm
MaterialSynthetics · Brass
Manufacture TechniqueHandcraft
Single/Multiple ManufactureIndividual Production
Static/MovableImmobile
DismountableDismountable
  
Description of the Content
Academic DisciplineArabic Studies · Human Medicine · Medicine · Medical Technology · Oriental Studies
Intended UseExposition Object
Place of ProductionFrankfurt a.M.
Producer/Distributor of
Technical Object
Further InformationDas Modell wurde nach der Beschreibung des Taṣrīf von az-Zahrāwī (4./10. Jh.), nach den Darstellungen seiner Handschriften in Oxford und Istanbul und nach einer Zeichnung von L. Leclerc gebaut.

(vgl. Sezgin 2003) 
Publications
  
Reference Object
Reference ObjectStempelspritze
Type of Technical DeviceDevice/Machine · Hand Tool
Purpose or Use
of Technical Object
Curative
Date of Production of
Technical Object
10. Jh.
Reference Object
Description / Abstract
Die Spritze wurde zur Instillation der Blase verwendet.

Mit diesem Instrument wurden bei der Behandlung von Geschwüren, bei Blutgerinnseln oder Eiter in der Blase flüssige Heilmittel durch die Harnröhre in die Blase instilliert.

Die Spritze bestand aus Silber oder Elfenbein. Der Durchmesser der Kanüle war so groß wie die Harnröhre.

Es wurde durch den hinteren, breiteren Teil der Spritze ein Kolben geführt, der «sowohl zum Zug von Flüssigkeiten als auch zum spritzenden Antreiben Verwendung» fand (Sudhoff). Am Ende der Kanüle befanden sich drei Löcher: zwei Löcher auf einer Seite und ein Loch auf der Gegenseite. Die Flüßigkeit gelangte beim Spritzen durch diese Löcher in die Blase.

(vgl. Sezgin 2003) 
  
Reference Collections
Museum des Institutes für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main · Details